KANTONSRAT: Günstig wohnen: Regierung will aufstocken

Über 50 Millionen Franken stehen nun für den preisgünstigen Wohnungsbau im Kanton Zug zur Verfügung. Weniger, als sich die Linke erhofft hatte.

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Szene aus einer Kantonsratssitzung in Zug. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Szene aus einer Kantonsratssitzung in Zug. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Zu Beginn seiner Sitzung vom Donnerstag beendete der Kantonsrat, was er vor vier Wochen begonnen hatte: die Beratung der Wohnraumförderung. Zug hat in den letzten 16 Jahren insgesamt 17 Millionen Franken dafür aufgewendet und 1500 Wohnungen vergünstigt. Nun segnete der Kantonsrat weitere 55,4 Millionen Franken ab. Genauer: 19,4 Millionen Franken werden für Mietzinsvergünstigungen eingesetzt, 36 Millionen Franken stehen als Darlehen für Gemeinden bereit. Das Ziel ist es, mit dem Geld in den nächsten 15 Jahren weitere 800 Wohnungen zu verbilligen.

SP-Fraktionschef Markus Jans (Cham) ging dies zu wenig weit: «Das Förderpotenzial muss erhöht werden. Dies lässt die Mieter nicht in andere Kantone abwandern.» Die bürgerlichen Parlamentarier jedoch stemmten sich dagegen. Noch ist das Wohnraumförderungsgesetz nicht definitiv verabschiedet. Dies wird erst in ein paar Monaten an der zweiten Lesung geschehen.

Yvonne Anliker

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Zuger Zeitung.