KANTONSRAT: Güselsünder dürfen nun sofort gebüsst werden

Der Kantonsrat hat entschieden, dass zur Kasse gebeten wird, wer seinen Abfall nicht in den Kübel wirft. Eine wichtige Frage bleibt aber offen.

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(Symbolbild Martin Heimann/Neue ZZ)

(Symbolbild Martin Heimann/Neue ZZ)

«Den Tätern soll sofort deutlich gemacht werden, dass ihr Handeln nicht geduldet wird», sagt der Steinhauser CVP-Kantonsrat Andreas Hausheer. In einer im Oktober eingereichten Motion forderte er von der Regierung die Einführung von so genannten Ordnungsbussen. Mit Erfolg: Der Kantonsrat ist am Donnerstag diesem Anliegen mit grosser Zustimmung nachgekommen. Bisher war es der Zuger Polizei nur bei Verkehrsübertretungen möglich, dem Täter direkt an Ort und Stelle einen Bussenzettel in die Hand zu drücken.

Wer letztlich die Sofortbussen verteilt, ist eine noch ungeklärte Frage. Die Regierung und auch der Kantonsrat sind der Meinung, dass dies Sicherheitsassistenten genauso gut wie uniformierte und zivile Polizisten tun können. Doch muss noch abgeklärt werden, wie auf der Basis von Verwaltungsvereinbarungen Sicherheitsassistenten einzusetzen sind.

Andreas Oppliger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Zuger Zeitung.