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Kantonsrat Lehmann: Es war Suizid

Mittlerweile ist klar: Martin B. Lehmann, Vizepräsident des Zuger Kantonsparlamentes, hat sich am Donnerstag das Leben genommen. Der Kanton Zug plant nun einen offiziellen Anlass für den verstorbenen Politiker.
Martin B. Lehmann ist tot. (Bild: PD)

Martin B. Lehmann ist tot. (Bild: PD)

«Er hat sich mit einer Pistole im Garten seines Ferienhauses in Ronco sopra Ascona erschossen», bestätigt Marco Frei von der Tessiner Kantonspolizei am Freitag entsprechende Medienberichte gegenüber der Neuen Zuger Zeitung. Der Kanton Zug plant anlässliches des Todes von Martin B. Lehmann eine offizielle Feier.

Was genau wann vorgesehen sei, konnte der Zuger Landschreiber Tobias Moser auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda am Freitag noch nicht sagen. Zu überraschend war die Nachricht vom Tod des SP-Politikers. Die Federführung liege zurzeit noch bei der Tessiner Polizei, welche ihre Ermittlungen noch nicht abgeschlossen habe. Voraussichtlich finde der offizielle Anlass übernächste Woche statt.

Der 48-jährige Lehmann war am Donnerstagvormittag von der Tessiner Polizei in Ronco sopra Ascona tot aufgefunden worden. Im Parlament hatte Lehmann das Amt des Vizepräsidenten inne. Im Dezember 2012 wäre er aller Voraussicht nach zum Präsidenten gewählt worden. Dann wäre er für zwei Jahre höchster Zuger gewesen.

Kantonsratssitzung abgebrochen

Die Tessiner Polizei überbrachte die Todesnachricht kurz vor Mittag während des Kantonsratssitzung. Baudirektor Heinz Tännler hielt gerade ein Votum zu einem Energiegeschäft. «Man hält gerade eine emotionale Rede und dann kommt so eine Nachricht. Das erschlägt einen», sagte er später zur sda. Aufgrund der Nachricht wurde die auf den ganzen Tag angelegte Sitzung abgebrochen.

Lehmann engagierte sich politisch vor allem in der Finanz- und Steuerpolitik sowie in gesellschaftspolitischen Fragen. Er war Präsident der Aids-Hilfe Zug und des Zuger Polizeiverbandes.

sda/zim/bep

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