KANTONSRAT: Mehr Geld denn je für die Prämienverbilligung

Die Sozialdemokraten werfen der Zuger Regierung Sozialabbau vor. Das treibt den Gesundheitsdirektor auf die Palme.

Drucken
Teilen
Gesundheitsdirektor Joachim Eder. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Gesundheitsdirektor Joachim Eder. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

«Die Kostenexplosion der Krankenkassenprämien», so beginnt Joachim Eder seine Ausführungen, «sind ein ernsthaftes Problem. Die Regierungsrat ist und bleibt über die Entwicklung beunruhigt.» Aber wer wie Markus Jans (SP, Cham) von Sozialabbau rede, der habe einiges nicht verstanden.

Zug verfüge sehr wohl über ein familienfreundliches System. «Wir setzen das Geld gezielt ein. Wir sind ein sozialer Kanton und betreiben eine soziale Politik. Solche Vorwürfe will ich nicht mehr hören – auch von linker Seite nicht», schmettert Eder in den Saal. Und er untermauert es noch mit Zahlen. In diesem Jahr seien für Prämienverbilligungen 41,1 Millionen Franken budgetiert. Für kommendes Jahr stocke der Regierungsrat den Betrag um 10,9 Prozent auf 45,6 Millionen Franken auf.

Freddy Trütsch

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Zuger Zeitung.