Kantonsrat unterstützt Spital in Haiti

Der Kanton Zug leistet nach der Erdbebenkatastrophe in Haiti Entwicklungshilfe. Eine Mehrheit des Zuger Kantonsparlaments hat sich am Donnerstag für einen Beitrag ausgesprochen, die SVP war dagegen.

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10 Monate nach dem Erdbeben in Haiti ist Not und Elend immer noch gross. (Bild: Nadia Schärli/Neue LZ)

10 Monate nach dem Erdbeben in Haiti ist Not und Elend immer noch gross. (Bild: Nadia Schärli/Neue LZ)

Im Januar leistete der Kanton Zug 100'000 Franken Soforthilfe für die Opfer der Erdbebenkatastrophe in Haiti. Nun will Zug diese Hilfe ausbauen und ein nachhaltiges Entwicklungsprojekt unterstützen. Eine Mehrheit sprach sich im Kantonsrat dafür aus, das Albert Schweitzer Hôpital in Haiti während dreier Jahre mit je 200'000 Franken pro Jahr zu unterstützen.

Die SVP-Fraktion war damit nicht einverstanden: Auslandhilfe sei nicht Aufgabe des Kantons, sondern jene vom Bund oder von Privaten. Dafür sollten nicht Steuergelder eingesetzt werden. Dennoch folgten 44 Parlamentarier dem Antrag des Regierungsrates, die Entwicklungshilfe von insgesamt 600'000 Franken zu leisten. Ein Antrag der Alternativen, diesen Beitrag zu verdoppeln, fand hingegen keine Mehrheit.

Das Albert Schweitzer Hôpital liegt unweit von Port-au-Prince und versorgte zahlreiche Erdbebenopfer medizinisch. Mit den Zuger Beiträgen soll die chirurgische Station ausgebaut werden.

sda

Auch zehn Monate nach dem schweren Erdbeben auf Haiti ist noch vieles zerstört. Mittlerweile ist die Heilsarmee dabei, in Port-au-Prince Schulen aufzubauen und das Hilfswerk Handicap stellt Protesen her. Die Wahlen haben das Land aber erneut in die Krise gestürzt und auch am Tag danach stürmen die Menschen noch durch die verbarikartierten Strassen um ihrer Enttäuschung Ausdruck zu verleihen. Dies sind einige Impressionen. Bild: Nadja Schärli
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Bild: Nadja Schärli/Neue LZ
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Auch zehn Monate nach dem schweren Erdbeben auf Haiti ist noch vieles zerstört. Mittlerweile ist die Heilsarmee dabei, in Port-au-Prince Schulen aufzubauen und das Hilfswerk Handicap stellt Protesen her. Die Wahlen haben das Land aber erneut in die Krise gestürzt und auch am Tag danach stürmen die Menschen noch durch die verbarikartierten Strassen um ihrer Enttäuschung Ausdruck zu verleihen. Dies sind einige Impressionen. Bild: Nadja Schärli