KANTONSSCHULE ZUG: Mit Lego spielen statt Vokabeln büffeln

Für eine Woche sitzen die Schüler nicht vor ihren Büchern. Sie geniessen die neue Freiheit.

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Alex Neher, Mario Duzevic und Dragan Pavlovic (von links) arbeiten an ihren Lego-Robotern. (Bild Dominik Hodel/Neue ZZ)

Alex Neher, Mario Duzevic und Dragan Pavlovic (von links) arbeiten an ihren Lego-Robotern. (Bild Dominik Hodel/Neue ZZ)

Mit erwartungsvollen Augen sind die Schüler der Kantonsschule Zug um das Legospielfeld versammelt. Konzentration und Motivation liegt in der Luft. Die einen beobachten und analysieren, wie die selbst gebauten Legoroboter funktionieren. Die anderen basteln noch an ihren Maschinen. Der Grund, dass die Schüler nicht vor ihren Schulbüchern sitzen, sondern mit Lego spielen: Diese Woche findet an der Kanti die Projektwoche statt.

Aviatik, Sprachreise in England oder Arbeitswoche
Die gesamte Schule beteiligt sich an der Projektwoche – nur jede Altersstufe ein wenig anders. Die 1.- sowie die 3.-Klässler besuchen an und um die Schule herum Projekte wie «Fabelhafte Antike», «unser Sonnensystem», «Aviatik» und «mit Energie in die Zukunft». Die 4.-Klässler wiederum widmen sich eine Woche lang klassenweise intensiv einem Thema: Sie verbringen beispielsweise einen Sprachaufenthalt in England oder besuchen eine Technikwoche. Die 6.-Klässler befinden sich auf der Maturareise. Die 5.-Klässler sind im Praktikum. Zudem absolvieren die 2.-Klässler eine Arbeitswoche.

Für die aussergewöhnliche Woche an der Kanti ist Sportlehrer Marc Füglister zuständig. Er ist verantwortlich für die Koordination und für die Zuteilung der Lehrpersonen. «Mit der Projektwoche wollen wir aus dem Schulalltag austreten. Zudem besteht so die Möglichkeit, länger an etwas verweilen und neue Lernformen austesten zu können», so Füglister. Die Projektwoche wird durch einen Kredit der Schule finanziert. Auch im Jahr 2009 wird es laut Füglister sicher wieder eine geben.

Tanja Lehmann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Zuger Zeitung.