KANTONSSPITAL: Absperrung wegen zerbrochener Glasfassade

Beim Zuger Kantonsspital ist zum wiederholten Mal ein Glaselement der Fassade zerbrochen. Das gefährdete Gebiet wurde mit Gitterzäunen abgesperrt.

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Der Bereich der Glasfassade beim Kantonsspital Zug ist mit Gitterzäunen abgesperrt. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Der Bereich der Glasfassade beim Kantonsspital Zug ist mit Gitterzäunen abgesperrt. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Den Fassaden des Zuger Kantonsspitals in Baar sind auf den drei sonnenexponierten Seiten Lüftungsflügel aus Grünglas vorgehängt, die der Regulierung des Raumklimas dienen. Vor einiger Zeit ging eines dieser Glaselemente zu Bruch, ohne dass klare Ursachen ausgemacht werden konnten. Jedenfalls deutete damals alles auf ein Einzelereignis hin, das möglicherweise durch Einwirkungen von aussen ausgelöst wurde. Vor wenigen Tagen zerbrach nun ein zweites Glaselement (2,8 x 1,5 Meter) im Erdgeschoss, wie die die Baudirektion des Kantons Zug mitteile. Das Glas sei nach Aussagen von Augenzeugen spontan zerbrochen, also ohne sichtbaren äusseren Einfluss.

Erste Sicherheitsmassnahmen getroffen
Vor diesem Hintergrund liess die Baudirektion sofort alle Vorzonen der Klimafassaden mit Hilfe von Gitterzäunen absperren, um die Personensicherheit zu gewährleisten und möglichen Risiken vorzubeugen. Gemäss Baudirektion bleibt der Spitalbetrieb von der Massnahme unberührt.

Zur Klärung des Glasbruchs wurde ein unabhängiger Experte beigezogen und die bauverantwortliche Totalunternehmung aufgefordert, binnen Wochenfrist zu den Vorfällen Stellung zu nehmen. Dazu der Zuger Baudirektor Heinz Tännler: «Sobald wir wissen, was die Glasbrüche ausgelöst hat und welche Massnahmen zu ergreifen sind, werden wir die Öffentlichkeit wieder informieren.»

zim