KANTONSSPITAL ZUG: Initiative fordert öffentlich-rechtliches Spital

Mitglieder des Initiativkomitees «Unser Kantonsspital ist Service public» haben am Montag 2149 beglaubigte Unterschriften eingereicht.

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Das Zuger Kantonsspital in Baar soll öffentlich-rechtlich werden, fordert ein Initiativkomitee. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Das Zuger Kantonsspital in Baar soll öffentlich-rechtlich werden, fordert ein Initiativkomitee. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Die Mitglieder des Initiativkomitees «Unser Kantonsspital ist Service public» sind der Meinung, dass eine privat-rechtliche AG nicht genügen könne. Daher haben sie zusammen mit Vertretern der Trägerorganisationen 2149 beglaubigte Unterschriften aus allen elf Gemeinden des Kantons Zug der Staatskanzlei übergeben, wie es in einer Mitteilung des Komitees heisst.

Die Initianten schreiben: «Wie gross das Unbehagen über den status quo einer privatrechtlichen Aktiengesellschaft ist, zeigt das schnelle Zustandekommen der Initiative.» Sie war am Aschermittwoch lanciert worden, wobei der Kanton Zug keine Fristen kenne, wie es weiter heisst. Den Bürgern würde es nicht einleuchten, dass der Kanton zwar praktisch Alleinbesitzer des Kantonsspitals sei und das finanzielle Risiko trage, aber keine unmittelbaren Mitbestimmungsrechte habe.

Die Initiative wird laut Mitteilung getragen von den Alternativen des Kanton Zug, der Christlich-Sozialen Partei CSP, dem Unabhängig-Grünem Forum UGF Hünenberg, dem Schweizer Berufsverband der Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner SBK, dem Verband des Personals öffentlicher Dienste VPOD, der Unia, dem Gewerkschaftsbund des Kantons Zug GBZ, der Syna und von Einzelpersonen.

ana