Kantonsspitalareal wird «Ort der Begegnung»

Spätestens Ende 2013 soll der Bebauungsplan für das Areal des ehemaligen Kantonsspitals Zug vorliegen, erwartet der Zuger Stadtpräsident Dolfi Müller. Die Pläne und ein Modell sind bis zum 25. September auf dem Zuger Theilerareal ausgestellt.

Drucken
Teilen
Modell: Masterplan ehemaliges Kantonsspitalareal in Zug. (Bild: PD)

Modell: Masterplan ehemaliges Kantonsspitalareal in Zug. (Bild: PD)

Baudirektor Heinz Tännler präsentierte am Donnerstag den überarbeiteten Masterplan für das ehemalige Kantonsspitalareal. Dieser bildet nun die Grundlage für die Entwicklung eines Bebauungsplans. Der Masterplan war mit einer städtebaulichen Studie des Zuger Architekturbüros Renzo Bader Achitekten vertieft worden. Das Team wird seine Arbeit in einigen Punkten noch optimieren.

Laut Tännler ist auf dem Areal «ein stimmiges Ganzes» vorgesehen: Es umfasse Wohnungen für verschiedene Alters- und Einkommensgruppen, verschiedene öffentliche Nutzungen und ein überzeugendes Freiraumkonzept. Die Bebauung wird in Etappen vorgenommen.

Laut Kantonsbaumeister Urs Kamber ist eine breite Seeterrasse vorgesehen, welche sich vor einer ganzen Reihe verschiedener öffentlicher Nutzungen hinzieht. «Angedacht» seien der künftige Einbezug des Seegrundstücks und die Anlage einer Badeanstalt.

Hotel im Südflügel

Als Gelenk zwischen den seeseitigen öffentlichen Nutzungen und dem rückwärtigen Gebäudegürtel fungiert ein Stadthof. Die rückwärtigen Gebäude sollen gemischt genutzt werden: Das Erdgeschoss ist vorgesehen für Gewerbe, Dienstleistungen und einen Mehrzwecksaal, in die oberen Etagen sollen Wohnungen entstehen.

Der Südflügel des Spitals bleibt erhalten. Laut Kamber ist er ein wichtiger Architekturzeuge seiner Zeit. Er soll künftig als kleines Hotel mit Restaurant genutzt werden.

Wie Stadtpräsident Müller sagte, wird das Areal sehr gut in den Stadtkörper integriert. Hier werde «ein lebendiger Ort» entstehen, ein Ort wo man sich treffe, wo man lebe und arbeite. Von der vielfältigen Neunutzung würden dereinst die ganze Stadt und auch der Kanton profitieren.

sda