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KAPPEL A. A: Die Hinweise sind bislang ausgeblieben

Mit einer Standaktion und Plakaten hat die Zuger Polizei um Hilfe im ungeklärten Fall gebeten. Das habe sich gelohnt, heissts am Ende – obwohl sich keiner meldete.
Die Informationsstelle der Zuger Polizei. (Bild Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

Die Informationsstelle der Zuger Polizei. (Bild Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

Freitagabend, zwischen Baar und Kappel a. A.: Am Waldrand steht ein Einsatzwagen der Zuger Polizei. Zwei Polizisten halten hier von 20 bis nach 1 Uhr morgens die Stellung, um auf das Schicksal von Yannick G.* aufmerksam zu machen, der vor bald einem Jahr auf dieser Strecke überfahren und vom Lenker liegen gelassen wurde.

Weil der Fall ungeklärt ist, will die Polizei erneut Hinweise sammeln; auch am Maskenball in Kappel a. A., von dem Yannick nie heimgekehrt war. Hier hat die Zuger Polizei Plakate aufgehängt. Am Ende der Aktion hat sich keiner gemeldet, wie Judith Aklin, Mediensprecherin der Zuger Strafverfolgungsbehörden, sagt. Vielleicht melde sich in den nächsten Tagen noch jemand, fügt sie an. Dass sich der Aufwand gelohnt hat, davon ist sie überzeugt. «Wenn auch nur ein Funken Hoffnung besteht, wollen wir alles versuchen.»

* Name der Redaktion bekannt.

Sarah Kohler

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Sonntag in der Zuger Ausgabe der «Zentralschweiz am Sonntag».

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