Katastrophales Startdrittel führt zur Niederlage für Zugerinnen

Die Unihockeyanerinnen unterliegen Winterthur 3:8 in der Nationalliga A.

Samira Inglin und Marina Schürmann|
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Kein Durchkommen für Zugs Noelle Städler (in Blau).

Kein Durchkommen für Zugs Noelle Städler (in Blau).

Stefan Kaiser (Zug, 6. Oktober 2019)

Das NLA-Spiel gegen Winterthur startete aus Zuger Sicht optimal, denn bereits nach etwas mehr als einer Minute konnte Olivia Herzog das Heimteam mit 1:0 in Führung bringen. Dies sollte aber für längere Zeit der einzige Lichtblick im Zuger Spiel sein. Im Anschluss verhielten sie sich unkonzentriert. Die Partie war geprägt von unnötigen Fehlern und so lud man die Gäste zum Toreschiessen ein. Nach zehn Minuten stand es nach Toren von Kuhn (4) und Frick 5:1 für Winterthur. Offensiv gab es für die Zugerinnen kaum eine nennenswerte Situation und in der Defensive war man inkonsequent und oftmals einen Schritt zu spät, womit man den Winterthurerinnen viel Platz zum Kreieren von Chancen gab. Kurz vor dem ersten Pausenpfiff setzte Larsson mit dem 6:1 noch einen Treffer drauf.

Steigerung im Mittelabschnitt

Zug United agierte nach der Pause mit zwei Linien und versuchte sich so zurück ins Spiel zu kämpfen. Tatsächlich tauchten die Gastgeberinnen häufiger vor dem gegnerischen Tor auf und suchten den zweiten Treffer. Vorerst gelang dieses Unterfangen nicht – im Gegenteil: Nach einer Chance der Zugerinnen spielte Winterthur einen Konter schnörkellos aus und Topskorerin Scheidegger netzte zum 7:1 ein. Das war die Vorentscheidung. Nach dem achten Gegentor erzielten Anja Krummenacher und Noelle Städler noch zwei Treffer für die Zugerinnen zum Endstand von 3:8.

Mit dieser Niederlage liegt die United drei Punkte hinter den Winterthurerinnen auf Rang 8. Nächsten Sonntag steht für die Zugerinnen das Auswärtsspiel gegen den Zweitletzten aus Mendrisio an.

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