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Zuger Katastrophenbucht soll umgestaltet werden

Die GLP der Stadt Zug fordern den Stadtrat auf, die Möglichkeit einer Umgestaltung der Katastrophenbucht zu prüfen. Ein Wettbewerb soll zeigen, was an einem der attraktivsten Plätzen des Sees möglich ist.
Charly Keiser
Wie in Brunnen soll dereinst die Zuger Katastrophenbucht gestaltet sein. (Bild: PD)

Wie in Brunnen soll dereinst die Zuger Katastrophenbucht gestaltet sein. (Bild: PD)

Die Katastrophenbucht in Zug ist für das Volk, das den wunderschönen Ort geniessen möchte, eine veritable Katastrophe. Diese Aussage würden wohl viele Stadtzuger unterschreiben. Denn statt, wie anderswo können dort die berühmten Zuger Sonnenuntergänge nur stehend genossen werden. Das will die GLP der Stadt Zug ändern. Sie verlangt in einem Postulat, dass ein Ideenwettbewerb zur Umgestaltung und Fertigstellung der Katastrophenbucht ausgeschrieben werden soll.

Am 5. Juli 1887 sei ein Teil des Seeufers von Zug eingebrochen und habe einen Teil der Zuger Altstadt mit sich in die Fluten des Zugersees gerissen, erinnert die Partei in ihrer Begründung des Begehrens. «Die Spuren dieser Katastrophe sind bis heute sichtbar. Die Seepromenade ist markant unterbrochen und unvollständig.» Auch historisch gesehen sei der ungeschliffene Diamant unvollendet: Trotz Planungen sei die 150 Meter lange Katastrophenbucht aus finanziellen Gründen in ihrer heutigen, unfertigen Form belassen worden. Die geringe Deckenhöhe mache es streckenweise erforderlich sich zu ducken. Regelmässig würden Teile der unteren Passage überflutet. «Während dieser Zeiten kann die Passage nur beschränkt oder gar nicht begangen werden. Die dadurch entstehenden modrigen Gerüche sind wenig einladend.» Auch in seiner Optik entspreche der Abschnitt nicht seinem Stellenwert und zum Rest der Seepromenade.

Auflistung zahlreicher Möglichkeiten

«Umso schöner wäre es, wenn die Stadt dieses Postulat nutzen würde, um eine attraktivere Lösung für die Passage der Katastrophenbucht zu finden», schreiben die Grünliberalen, die dem Postulat einige Beispiele in Form von Bildern hinzugefügt haben (siehe oben).

Die Partei zählt folgende Gestaltungsmöglichkeiten der Katastrophenbucht auf: Verbreiterung des unteren Abschnittes, zwecks besserer Begehung und zusätzlicher Nutzungsmöglichkeiten.Verbindung der unteren mit der oberen Ebene, zwecks Schaffung eines fliessenden Übergangs zum See.Bessere Integration der Schiffstation Bahnhofsteg in die Promenade; Zugang vom Spielplatz Rigiplatz zur Promenade mittels Unterführung unter der Vorstadt.Anspruch der Stadtgeschichte gerecht zu werden und trotzdem eine attraktivere Begehung als heute zu ermöglichen. Erhalt, Verschiebung, Umgestaltung und Umfunktionierung der Toilettenanlage und anderer Räumlichkeiten der unteren Ebene.

Die GLP betont: «Wir Grünliberale sind sehr offen und stehen auch anderen, guten, neuen Ideen zur Umgestaltung der Katastrophenbucht aufgeschlossen gegenüber.»

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