Kaufvertrag ist unterzeichnet

Der Zuger Stadtrat und die Siemens AG haben den Kaufvertrag für das ehemalige Landis & Gyr-Gebäude unterzeichnet. Die Stadtverwaltung wird aber noch nicht sofort einziehen.

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Das Siemens-Gebäude, in dem die Stadtverwaltung einzieht. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Das Siemens-Gebäude, in dem die Stadtverwaltung einzieht. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Sie waren bei der Unterzeichung des Kaufvertrags im Stadthaus dabei (v.l.): Silvio Richter, David Knoke, Tanja Severin (alle von Siemens Real Estate), Stadtpräsident Dolfi Müller und Stadtschreiber Arthur Cantieni; sitzend: Heinz Müller, Urkundsperson. (Bild: PD)

Sie waren bei der Unterzeichung des Kaufvertrags im Stadthaus dabei (v.l.): Silvio Richter, David Knoke, Tanja Severin (alle von Siemens Real Estate), Stadtpräsident Dolfi Müller und Stadtschreiber Arthur Cantieni; sitzend: Heinz Müller, Urkundsperson. (Bild: PD)

Die beiden Parteien unterzeichneten den Kaufvertrag am Mittwoch im Zuger Stadthaus. Damit geht das Gebäude an der Gubelstrasse 22 am Donnerstag an die Stadt Zug über.

Am 9. September haben die Zuger mit einem Ja-Anteil von 56 Prozent den Kredit in der Höhe von 52 Millionen für den Kauf der Liegenschaft zugestimmt. Wenn Siemens ihren neuen Hauptsitz bezogen hat, wird die Stadtverwaltung in das ehemalige Landis & Gyr-Gebäude einziehen. Das dürfte in vier bis fünf Jahren der Fall sein, schreibt der Stadtrat in einer Mitteilung.

Mit der Zusammenlegung der Verwaltungseinheiten werden in der Altstadt mehrere Standorte frei und können verkauft oder für andere Zwecke genutzt werden. Das bisherige Stadthaus am Kolinplatz soll aber weiterhin für repräsentative Anlässe und Trauungen genutzt werden.

Der ehemalige L&G-Hauptsitz ist 68 Jahre alt und ein wichtiges Stück lokaler Industriegeschichte. Der Konzern beschäftigte einst bis zu 5200 Mitarbeiter.

pd/rem