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Kommentar

Kantonsrat schafft Denkmalschutzkommission ab: Kein Geschenk zum Abschied

Charly Keiser, Reporter der Zuger Zeitung zur Aufhebung der Denkmalschutzkommission.
Charly Keiser

Das Thema Denkmalpflege ist im Kanton Zug ein Dauerbrenner. CVP, FDP und SVP nahmen zahlreiche Anläufe im Kantonsrat, um die ihres Erachtens ausufernde Denkmalpflege zurückzubinden. Vergeblich. Frau Landammann Manuela Weichelt parierte sämtliche Angriffe gegen das Amt ihrer Direktion und liess die Gegner immer wieder ins Leere laufen. Nun kam es bei der Änderung des Denkmalschutzgesetzes zur Abrechnung zwischen den Bürgerlichen und der grün-alternativen Manuela Weichelt.

Im Verlauf der Debatte zeigte sich der über Jahre aufgestaute Unmut der Bürgerlichen über Weichelts Führung der kantonalen Denkmalpflege. CVP, FDP und SVP setzten sich vollumfänglich durch und stutzten die Denkmalpflege auf ein ihnen genehmes Mass. Im Zentrum des neuen Gesetzes steht ein Vertrag zwischen dem Amt und dem Eigentümer eines Objekts, das unter Schutz gestellt werden soll. Das ist gut so. Denn eine Unterschutzstellung soll nur im absoluten Notfall gegen den Willen des Eigentümers erfolgen.

Gemeinsam eine Lösung zu finden, entspricht dem Verständnis und dem Wesen der politischen Kultur der Schweiz. Der Umbau der kantonalen Denkmalpflege durch das bürgerliche Parlament ist für Weichelt alles andere als ein Geschenk zum Abschied.

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