Kein ÖV-Ausbau zwischen Zug und Freiamt

Zwischen Zug und dem Freiamt gibt es keine durchgehende S-Bahn-Verbindung. Pendler müssen auch in Zukunft in Rotkreuz umsteigen.

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Bahn-Reisende von Zug (im Bild Cham) mit Ziel Freiamt müssen weiterhin in Rotkreuz umsteigen. (Bild: Archiv Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

Bahn-Reisende von Zug (im Bild Cham) mit Ziel Freiamt müssen weiterhin in Rotkreuz umsteigen. (Bild: Archiv Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

Das Freiamt wächst nicht zuletzt wegen den Zugern, die in den Nachbarskanton ausweichen müssen. Dem wollten zwei Motionäre der Alternativen-Grünen-Fraktion mit einer besseren ÖV-Anbindung Rechnung tragen: Sie forderten eine durchgehende Zugverbindung zwischen dem Freiamt im Aargau und Zug.

Dazu sollte sich der Kanton Zug beim Kanton Aargau dafür einsetzen, dass die S-Bahn-Linie 26 auf der Strecke Aarau - Rotkreuz weiter bis nach Zug oder Baar fährt. Die Pendler müssten nicht mehr wie bisher in Rotkreuz umsteigen.

Doch die Ratsmehrheit sah keinen Handlungsbedarf. Die Motionäre konnten nur 15 Parlamentarier für ihre Idee gewinnen. CVP, FDP und SVP waren dagegen. Die CVP-Fraktion meinte, es handle sich nicht um den Hauptpendlerstrom, Ertrag und Aufwand stünden nicht im richtigen Verhältnis. Die SVP war der Meinung, einige Minuten Umsteigezeit seien verkraftbar.

sda