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Leserbrief

Keine Kanzlerwahl ohne Segen des amerikanischen Präsidenten

Zum Verhältnis von Deutschland zur USA

Die USA machen gegenüber ihren Verbündeten Druck. Sie hätten gefälligst ihre Militärausgaben zu erhöhen, so etwa Deutschland konkret von aktuell 36 Milliarden auf 72 Milliarden Euro. Es geht dabei in erster Linie um den Einkauf von militärischem Gerät aus den USA.

Sollte sich Deutschland dem widersetzen, drohen die USA mit der Verlegung von Soldaten nach Polen. 50 000 Soldaten sind gegenwärtig auf deutschem Boden stationiert. Als Besatzungstruppen sichern sie zum einen die amerikanische Vormacht über Deutschland, zum anderen geht es um die Absicherung Deutschlands gegenüber einem möglichen Angriff aus dem Ostblock.

Die amerikanischen Truppen im eigenen Land kosten Deutschland gemäss dem «2+4-Abkommen» eine ganze Stange Geld: 5 bis 6 Milliarden Euro pro Jahr. Mit einem Teilabzug der Besatzungstruppen könnte Deutschland also ganz schön Geld sparen. Dass Deutschland 70 Jahre nach Kriegsende immer noch diese Besatzungstruppen hat, hängt damit zusammen, dass es die USA nach wie vor ablehnen, mit Deutschland einen Friedensvertrag zu schliessen. Was die fehlende Souveränität Deutschlands angeht, wird seitens der Regierung und der Medien geflissentlich Stillschweigen gehalten.

Bis heute heisst es: keine Kanzlerwahl ohne den Segen des amerikanischen Präsidenten.

Daniel Wirz, Zug

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