Kinder, Konfetti, Kostüme

Am Nachmittag sind Zugs Strassen noch ein wenig bunter: Die Stadt ist in den Händen der Kleinsten.

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Bunt gings am Kinderumzug in der Stadt Zug zu und her. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Bunt gings am Kinderumzug in der Stadt Zug zu und her. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Am Bundesplatz ist der Auflauf bereits vor 14 Uhr gross. Schnell decken sich die Mütter im Coop City noch schnell mit Konfettisäcken ein – die Portemonnaies in der einen, die aufgeregten Kinder an der anderen Hand. Entlang der Bahnhofstrasse und an der Neugasse drängt sich der Nachwuchs bereits am Strassenrand, unter den aufmerksamen elterlichen Blicken. Denn noch rollt der Verkehr, ehe die Strassen für den Kinderumzug gesperrt werden. Gegen den Kolinplatz hin wird das Gedränge dichter. Von dieser Seite her werden die Guggen anmarschieren und die Wagen anrollen.

Die Anspannung weicht

Dann knallts. Der Zug, der aus insgesamt 19 Formationen besteht, setzt sich in Bewegung, die Rotkreuzer Guggenmusik Figorowa vorweg. Und die freudige Anspannung weicht einer ausgelassenen Stimmung. Hier und da klauben die Kleinsten die bunten Papierschnipsel wieder vom Boden auf; ein Unterfangen, das in diesem Jahr gar nicht so einfach zu bewerkstelligen ist, weil der Untergrund feucht ist. Dafür bleiben die Konfetti umso länger kleben.

Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ
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Viele sind in den Ferien

Weil die Fasnacht heuer im Allgemeinen und die Zuger Chesslete im Speziellen in die Sportferien fallen, sind spürbar weniger Besucher unterwegs. Echte Anhänger lassen sich von diesem Umstand aber nicht beirren. Zu ihnen gehört auch Giuliana Bisanti, deren drei Kinder in kunstvollem, selbstgefertigtem Gewand stecken. Luca, der Feuerwehrmann, in einem stilecht roten Einsatzwagen mit Drehleiter, und Leonardo als Alien in einem silbernen UFO, das bei Bedarf auch blinkt. Tochter Noemi geht als Stern im weissen Kleidchen. Das sei das Tollste überhaupt an der Fasi, sagt sie: das Verkleiden. Wie immer stehen Prinzessinnen, Indianer und Hexen hoch im Kurs: Solche sieht man hier überall.

Eisbären und Pinguine

Viele Kinder sind in Anlehnung an die vergangenen kalten Tage entsprechend dick eingepackt worden und als Eisbären oder Pinguine unterwegs. Auffällige Kostümierung muss aber nicht aufwendig sein, das beweisen Karin Koller Pfiffner und Tochter Anna-Lena, die beide als pinke Prinzessinnen unterwegs sind. «Gestern sind die Kleidchen entstanden», sagt die grosse Prinzessin lachend. Lediglich einen Tag habe sie dafür gebraucht. Für die kleine Prinzessin sind die Kleider nicht alles. Auf die Frage, was ihr an der Fasi am besten gefalle, sagt sie wie aus der Pistole geschossen: «Die Musik.»

Chantal Desbiolles

Schicken Sie uns Ihre Fasnachts-Bilder!

Sind Sie auch an der Fasnacht? Und haben Sie rüüdige Bilder geschossen? Dann laden Sie hier Ihr rüüdiges Fasnachts-Bild hoch, egal, ob es sich um einen Schnappschuss vom Umzug, einen besonders gelungenen Grend oder ein Bild von einer Fasnachtsparty handelt. Die Online-Redaktion veröffentlicht alle Leserbilder unter www.zugerzeitung.ch/fasnacht, die Besten auch in der Neuen Zuger Zeitung.