KINDERBETREUUNG: Tagesschule lockt Zuzüger nach Cham

Ab Sommer können Chamer Kinder den ganzen Tag in der Schule bleiben. Dort müssen sie nicht nur lernen.

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Kinder einer Tagesschule - und doch nicht in der Schule.Bild Fabienne Arnet/Neue ZZ (Archiv)

Kinder einer Tagesschule - und doch nicht in der Schule.Bild Fabienne Arnet/Neue ZZ (Archiv)

Sind die Eltern berufstätig, verbringen Kinder die Zeit vor oder nach der Schule oder über Mittag oftmals allein zu Hause. Mit der Einführung der Modularen Tagesschulen ab Schuljahr 2008/09 will die Gemeinde Cham für Primarschüler und Kindergärtler Abhilfe schaffen. «Es gibt beispielsweise Mütter, die nur ein oder zwei Tage in der Woche arbeiten», sagt Theres Bossert, Leiterin Schuladministration und Stellvertreterin der Projektleiterin Andrea Häuptli. «Ihr Kind soll in dieser Zeit dennoch optimal betreut werden.»

Die Kinder besuchen den regulären Unterricht in ihren jeweiligen Klassen. Das Angebot der Modularen Tagesschulen ergänzt die Blockzeiten. «Es gibt keine Lücken», sagt Bossert. Die Betreuung ist vor der Schule, über Mittag (mit Essen) und nach der Schule möglich. Je nachdem kann die Zeit für Hausaufgaben, aber auch zum Spielen oder Ausruhen genutzt werden.

Mehr zum Projekt und seiner Organisation in der Neuen ZZ vom 5. Januar 08.

Andrée Stössel