KINDERKRIPPEN: Noch verzichten Zuger auf den Fingerabdruck

Auch in Zug war die Bluttat in einer belgischen Tagesstätte ein Thema. Doch Angst haben die Betreuerinnen aus anderen Gründen.

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Antje Urwyler verlässt mit ihrem Sohn Janik die Kinderkrippe: Nur mit einem Badge erhält sie Zutritt. (Bild Dominik Hodel/Neue ZZ)

Antje Urwyler verlässt mit ihrem Sohn Janik die Kinderkrippe: Nur mit einem Badge erhält sie Zutritt. (Bild Dominik Hodel/Neue ZZ)

23. Januar 2009, Dendermonde in Belgien: Ein 20-jähriger Mann dringt in einen Kinderhort ein und sticht mit einem Messer auf Kleinkinder und Betreuerinnen ein. Zwei kleine Kinder und eine Betreuerin sind tot. Ist so etwas in einer der Zuger Krippen ebenfalls möglich?

«Wir haben Überlegungen gemacht und gehandelt», antwortet Regula Basler, Chefin der Krippe Work & Life, auf die Frage, weshalb an allen Standorten der Zutritt seit zwei Jahren mit «Badge-Karten» gesichert sei. Die Feuerpolizei verlange, dass die Ausgänge nicht geschlossen seien. Darum seien die drei Zu- und Ausgänge unmöglich zu überwachen gewesen. Doch «Eine 100-prozentige Garantie gibt es nicht», relativiert Regula Basler.

In Cham, im Kinderhaus Karussell, sind zusätzliche Sicherheitsmassnahmen kein Thema: «Ich habe nicht das Gefühl, wir müssten Angst haben», sagt Krippenleiterin Lilo Wenger.

Charly Keiser

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Urner Zeitung.