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Stadtzuger Kiosk erhält ein neues Konzept

Der Imbiss am Badeplatz Siehbach – bekannt als Männerbadi – soll nach knapp 30 Jahren einen neuen Pächter erhalten. Bereits Anfang Februar 2019 gibt die Stadt Zug bekannt, welcher der elf Bewerber den Zuschlag erhält.
Laura Sibold
Ab Mitte Mai 2019 soll der Kiosk in der Männerbadi wieder täglich geöffnet sein – mit neuem kulinarischen Angebot. Bild: Maria Schmid (Zug, 26. Januar 2019)

Ab Mitte Mai 2019 soll der Kiosk in der Männerbadi wieder täglich geöffnet sein – mit neuem kulinarischen Angebot. Bild: Maria Schmid (Zug, 26. Januar 2019)

In der Männerbadi neben dem Zuger Hafen bietet sich im Winter ein eher tristes Bild. Tummeln sich auf der Liegewiese im Sommer viele Sonnenhungrige, so sind die Bänkli zurzeit verwaist und die Storen des Kiosks heruntergelassen. Bereits im Mai soll sich das jedoch ändern – dann wird der Kiosk am Badeplatz Siehbach unter neuer Leitung wiedereröffnet. Roland Witschi, der die Gäste während fast 30 Jahren bedient hat, ging Ende 2018 in Pension.

Die Pacht des Kiosks wurde öffentlich ausgeschrieben, potenzielle Pächter konnten sich mit ihrem Betriebskonzept bis am Freitag, 25. Januar 2019, bewerben. Laut Stadt Zug, der das Grundstück gehört, haben sich bis zur Eingabefrist elf Personen gemeldet. Man habe klare Vorstellungen, wie die Anlage betrieben werden soll, betont Christian Weber, Immobilienleiter der Stadt Zug.

Kiosk soll deutlich länger offen bleiben

Die grösste Neuerung in der Männerbadi betrifft die Betriebszeiten, hat der vorherige Pächter die Läden doch meist bereits um 18 Uhr heruntergelassen. «Während der Badesaison soll der Kiosk deutlich länger offen bleiben», versichert Weber. Der Konzeptvorgabe der Stadt Zug ist zu entnehmen, dass Kiosk und Garderoben künftig ab 9 Uhr morgens «möglichst lange, maximal jedoch bis 24 Uhr» geöffnet sein sollen. Diese Regelung soll während der Badesaison täglich von Mitte Mai bis Mitte September sowie nach Wunsch bei guter Witterung auch im Frühling und Herbst gelten. Der Pächter ist für die Öffnung und Schliessung von Kiosk und Garderoben verantwortlich. Die Anlage selbst kann nicht geschlossen werden und ist das ganze Jahr hindurch öffentlich zugänglich.

Die Küche im Kiosk wird bis zur Wiedereröffnung geringfügig saniert und ausgebaut. Das gastronomische Angebot soll laut Stadt Zug ein breites Publikum ansprechen und durch preiswerte Produkte ergänzt werden. Saisonale und regionale Produkte seien erwünscht.

Konzerte und weitere Anlässe denkbar

«Mit Betriebszeiten bis in die späten Abendstunden soll erreicht werden, dass der Badeplatz Siehbach auch nach Sonnenuntergang ein attraktiver und sicherer Ort ist», heisst es in der städtischen Konzeptvorgabe. Demnach seien auch Konzerte und andere Veranstaltungen grundsätzlich möglich – sofern eine Bewilligung der Stadt Zug vorliegt. «Die Anlässe sollen ein gemischtes Publikum ansprechen. Zudem sollen pro Saison nicht mehr als sechs Veranstaltungen durchgeführt werden», sagt Christian Weber. Zurzeit sei man daran, die Bewerbungen der potenziellen Pächter zu prüfen und zu vergleichen.

Der Zuschlagsentscheid erfolgt laut Weber bereits Anfang Februar 2019. Die Stadt Zug erstellt dann einen Pachtvertrag für eine Saison. Abhängig davon, wie die Saison läuft, erfolgen anschliessend Anpassungen und der Vertrag wird um drei bis fünf Jahre verlängert. Der Pachtzins ist noch offen, soll jedoch zwischen 2000 und 5000 Franken pro Jahr liegen. Die Eröffnung des «neuen» Siehbach-Kiosks ist auf den Start der diesjährigen Badesaison – also voraussichtlich Mitte Mai 2019 – vorgesehen.

Neuer Holzrost für die Badi Seeliken

Auch auf der anderen Seeseite, quasi vis-à-vis der Männerbadi, wird saniert. Laut Mitteilung der Stadt Zug ist der Holz-Liegerost der Badi Seeliken in die Jahre gekommen und muss ersetzt werden. Er wurde mit der Umgestaltung der Badi Anfang der 1980er-Jahre realisiert. Die Bauarbeiten für den nördlichen Bereich beginnen am 1. Februar 2019 und dauern voraussichtlich bis Mitte April. Für die Sanierung muss ein Teil des Seebades mit einem Bauzaun abgesichert werden. Der Zugang ins Wasser bleibt über den südlichen Teil der Badi möglich. Nach dem Demontieren des bestehenden Holzrostes erfolgt der Einbau einer neuen Unterkonstruktion. Darauf wird der neue Liegerost verlegt. Dieser ist gleich gross wie der bestehende. Die Sanierungsarbeiten werden durch Stadtzuger Unternehmen sowie den Werkhof ausgeführt. Im nördlichen Bereich sind die Arbeiten noch vor der diesjährigen Badesaison abgeschlossen. Die Sanierung des südlichen Teils beim Sprungturm erfolgt im Herbst 2019. (ls/pd)

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