KIRSCHTORTENPLATZ: Der Namenstreit in Zug geht weiter

Der Stadtrat hat den neuen Namen erneut publiziert. Und wieder gibt es Ärger.

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Dieser Teil des Bundesplatzes will der Stadtrat umbenennen. (Bild Stefan Kaiser)

Dieser Teil des Bundesplatzes will der Stadtrat umbenennen. (Bild Stefan Kaiser)

Im Herbst 2013 beschloss der Zuger Stadtrat, dass die nördliche Ecke des Bundes-, Dreispitz- oder Nicole-Platzes ab diesem Jahr offiziell «Kirschtortenplatz» heisst. Aber: Erst rund ein Jahr später kommunizierte die Stadtregierung diesen Entscheid. Anwalt Raffael Weidmann, dessen Liegenschaft an einen Teil dieses Platzes grenzt, erhob dagegen Einsprache.

Der Stadtrat hiess sie Anfang letzten Dezember gut und stellte eine baldige Publikation der Neubenennung in Aussicht. Tatsächlich ist nun der Stadtratsbeschluss im Amtsblatt publiziert. Aber neuer Ärger ist vorprogrammiert. Weidmann wird gegen den nun publizierten Beschluss wieder Einsprache machen, wie er gegenüber der «Neuen Zuger Zeitung» bekräftigt. Mehr noch: Er plant, eine Petition einzureichen. «Diese kann jedermann unterschreiben, ob Schweizer, Ausländer, Zuger oder Auswärtiger», erklärt Weidmann und ergänzt: «Die Petitionsformulare könnten in ein paar Tagen auf der Webseite heruntergeladen oder schon jetzt im Restaurant Gotthardhof bezogen werden.»

Charly Keiser