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Zahlreiche Rehkitze kommen im Kanton Zug beim Mähen um

Der Grund ist das angeborene Verhalten der Kitze, sich in den ersten Lebenstagen im hohen Gras zu ducken. Denn dort fühlen sie sich geschützt und sicher. Doch dem ist leider nicht so.
Charly Keiser
Für Rehkitze ist die Mähsaison gefährlich. (Bild: Nadia Schärli)

Für Rehkitze ist die Mähsaison gefährlich. (Bild: Nadia Schärli)

Mit der sogenannten Setzzeit, also der Phase, in der Rehgeissen ihre Jungen zur Welt bringen, beginnt auch für viele Bauern die Mähsaison. Wenn das Kitz nicht rechtzeitig entdeckt wird, bedeutet das heranrollende Mähwerk den sicheren Tod.

Um das zu verhindern, müssen Bauern in den kommenden Wochen ein besonderes Augenmerk darauf legen, von Rehgeissen aufgesuchte Wiesen – also vorab solche in Waldnähe – zu verblenden. Dies kann mit Scheuchen, glitzernden Metalllamellen, Plastiksäcken, weissen Tüchern oder Warnblinkern geschehen, die in die Wiese gestellt werden.

Wildtiere gewöhnen sich an Verblendung

Dies führt meist dazu, dass die Rehgeissen ihre Kitze aus der Gefahrenzone holen. Auch das Anmähen der Wiese am Vorabend versetzt die Rehgeiss in Alarmbereitschaft. Sie fühlt sich unsicher und bringt ihren Nachwuchs oftmals an einen anderen Ort. Es ist wichtig, dass Verblendungen nur am Vortag des Mähens angebracht werden. Denn die Wildtiere gewöhnen sich an über Wochen aufgestellte Verblendungen.

Bauern, die Unterstützung bei der Rehkitzrettung benötigen, bekommen Hilfe von ortsansässigen Jägern, dem Zuger Patentjägerverein oder dem Amt für Wald und Wild.

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