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Klarer Sieg nach Anlaufproblemen für die Oberwiler Streethockeyaner

Die Oberwil Rebells gewinnen in der NLA gegen den SHC Martigny auch ihr sechstes Saisonspiel, diesmal mit 7:1.
Moritz Hausherr
Die Rebells (Yanick Müller, in Weiss) haben alle Gegner der NLA im Schwitzkasten. (Bild: Jan Pegoraro, Zug, 26. Oktober 2019)

Die Rebells (Yanick Müller, in Weiss) haben alle Gegner der NLA im Schwitzkasten. (Bild: Jan Pegoraro, Zug, 26. Oktober 2019)

Im ersten Abschnitt in Martigny hatten die Zuger zwar viel mehr Spielanteile und waren hauptsächlich in der gegnerischen Hälfte anzutreffen, doch aus all dem Ballbesitz und der Überlegenheit konnten keine gefährlichen Chancen kreiert werden. Grund dafür waren sicherlich auch die schwierigen Platzverhältnisse.

Durch den Regen war ein grosser Teil des Platzes schwer bespielbar, was die Rebells vor allem in ihrem Kombinationsspiel und den Schussabgaben einschränkte. Ein grosser Teil der Schüsse der Zuger verfehlte das Tor der Walliser und falls es doch mal zu einem Torschuss kam, war dieser eher ungefährlich oder die Verteidiger waren zur Stelle, um den Abpraller zu entschärfen. Das erste Drittel endete deshalb mit 0:0.

Der doppelte Cioffo

Die Devise für den zweiten Abschnitt war klar. Sein Spiel anpassen und mehr Schüsse auf das Tor des Gegners zu bringen. Dies gelang den Zugern nach der ersten Drittelpause auch. Die Rebells fanden besser ins Spiel und konnten sich an die Bedingungen anpassen. Nach 24 Minuten und vielen guten Chancen konnte Raffaele Cioffo dann das erste Mal einnetzen für die Zuger. Der junge Stürmer düpierte den Walliser Torhüter von hinter dem Tor und belohnte die gute Startoffensive im zweiten Drittel.

Gut zehn Minuten später war es wieder Cioffo, der nach einem wunderbaren Pass von Aaron Iten zu seinem zweiten persönlichen Torerfolg kam und auf 2:0 erhöhen konnte. Die Rebells wussten nun mehr mit dem Ballbesitz anzufangen und kamen mehrmals gefährlich vor das Tor der Walliser. Doch dank deren Kampfgeistes stand es nach dem zweiten Drittel nur 3:0 für die Zuger.

Der Shutout geht kurz vor Schluss flöten

Der dritte Abschnitt startete gleich, wie der zweite aufgehört hatte. Die Rebells hatten weiterhin gute Chancen und mehr Spielanteile, wurden dafür aber nicht sogleich belohnt. Erst nach acht Minuten im dritten Drittel konnte Raphael Enzler auf 4:0 erhöhen. Die Walliser waren über weite Strecken überfordert mit der Spielweise der Rebells und konnten offensiv kaum Akzente setzen. Fünf Minuten vor Schluss erzielte Yves Stucki nach einer schönen Täuschung sein drittes Tor des Tages zum 5:0.

Im Schlussabschnitt nahmen die Rebells zu viele Strafen und mussten sogleich zweimal in doppelter Unterzahl spielen. Es kam, wie es kommen musste. Die Walliser konnten zwar ihre erste Chance in doppelter Überzahl nicht nutzen. Doch die zweite Chance liessen sie sich nicht nehmen und konnten den sonst stark aufspielenden Goalie Sandro Iten eine Minute vor dem Ende noch bezwingen. Den Schlusspunkt setze Raphael Enzler acht Sekunden vor Spielende mit dem Tor zum 7:1.

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