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Steinhausen sagt klar ja zu Bauvorhaben

Der Kredit für die Neugestaltung des Pausenplatzes Sunnegrund 1 und die Erweiterung des Feuerwehr-Vordachs ist unter Dach und Fach. Zudem hat der Gemeinderat Fragen der FDP geklärt.
Rahel Hug
Der Spielplatz vor dem zukünftigen Musikschulzentrum Sunnegrund 1 soll erneuert werden. (Bild: Stefan Kaiser (Steinhausen, 30. Mai 2018))

Der Spielplatz vor dem zukünftigen Musikschulzentrum Sunnegrund 1 soll erneuert werden. (Bild: Stefan Kaiser (Steinhausen, 30. Mai 2018))

Für gesamthaft 380000 Franken will der Steinhauser Gemeinderat das Vordach des Feuerwehrdepots an der Blickensdorferstrasse erweitern und den Pausenplatz Sunnegrund 1 inklusive Spielplatz erneuern. Die 199 Stimmberechtigten an der gestrigen Gemeindeversammlung unterstützen das Vorhaben: Sie sprachen sich ohne Diskussion für die beiden Baukredite aus.

Im gleichen Zug saniert der Gemeinderat das Flachdach des Feuerwehrdepots für 480000 Franken. Da es sich hierbei um eine gebundene Ausgabe handelt, konnte die Bevölkerung diesen Teil des Projekts lediglich zur Kenntnis nehmen.

Eine gemeinsame Realisierung macht Sinn

Laut dem Bauvorsteher Andreas Hürlimann (Grüne) macht eine gemeinsame Realisierung Sinn: «So können auch die Auswirkungen auf die Schule gering gehalten werden.» Das Flachdach des Feuerwehrdepots ist undicht und braucht eine Sanierung. Die Erweiterung des Vordachs dient unter anderem dem Witterungsschutz, wie der Gemeinderat ausführte. Auf dem jetzigen Spielplatz sind die Geräte in einem schlechten Zustand. Sie sollen durch neue Elemente zum Balancieren oder Klettern ersetzt werden. «Eine dezente Beleuchtung sorgt für die notwendige Sicherheit und grosse Sitzbänke runden das Angebot ab», heisst es im Projektbeschrieb in der Vorlage. Laut Andreas Hürlimann setzt man beim neuen Spielplatz auf «freie Formen und natürliche Farben».

Nebst dem Protokoll, dem Verwaltungsbericht, den Jahresrechnungen und den beiden Baukrediten stand die Beantwortung zweier FDP-Interpellationen auf dem Programm der Versammlung. Zum einen stellten die Liberalen Fragen betreffend «koordinativem Leitungsbau». Die Partei wollte wissen, weshalb die Arbeiten an der Wasserleitung an der Albisstrasse nicht bereits mit dem Bau der Abwasserleitung vor zwei Jahren verbunden wurden. Hans Staub, Vorsteher Sicherheit und Bevölkerungsschutz sowie Wasser- und Elektrizitätswerk, legte dar, dass sich die Wasser- und die Regenwasserleitung nicht im selben Graben befinden. «Eine wesentliche Kosteneinsparung hätte sich aus Sicht der Gemeinde durch eine Zusammenlegung nicht ergeben», so Staub, genaue Zahlen könne er aber nicht nennen.

Der zweite Vorstoss betraf das Thema «Pro Velo und sichere Strassen». Die FDP wollte unter anderem wissen, was der Gemeinderat unternimmt, um mit dem Regierungsrat und den Grundeigentümern eine schnelle Lösung für die direkte Radwegverbindung nach Blickensdorf zu finden. Wie aus der Antwort von Bauchef Andreas Hürlimann hervorging, hat die Baudirektion das Projekt sistiert. Unter anderem, weil nicht mit allen Grundeigentümern eine Einigung erzielt werden konnte. Eine sichere Verbindung sei dem Gemeinderat wichtig, so Hürlimann. «Eine direkte Verbindung dürfte aber kaum umsetzbar sein.»

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