Kleeb will in den Nationalrat

Jetzt steht es fest: Andreas Kleeb will in den Nationalrat. Er gab seine Kandidatur am 8. Juni offiziell bekannt.

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Andreas Kleeb. (Bild: PD)

Andreas Kleeb. (Bild: PD)

Jetzt steht es fest: Andreas Kleeb (Bild) will in den Nationalrat. Er gab seine Kandidatur gestern offiziell bekannt. Kleeb ist 48 Jahre alt, in Zug aufgewachsen und beschäftigt in seiner 1985 gegründeten Beelk-Gruppe gegen 300 Mitarbeitende in der ganzen Schweiz. Als Parteipräsident der FDP des Kantons Zug sprach er sich in den letzten Jahren wiederholt für die Erhaltung der Standortqualitäten Zugs aus. Er kämpft auch an vorderster Front für den Bürokratieabbau und die KMU-Entlastung. Bereits beschlossene Sache ist: Kleeb gibt 2012 das Präsidium ab.

«Genug von NFA-Entwicklung»

Erklärtes Ziel der FDP ist es, ihren einst an die Alternative-die Grünen verlorenen Nationalratssitz wieder zurückzuholen. Kleeb: «Jetzt langts, wir wollen wieder bürgerliche Vertreter in Bern, die die Anliegen der Bürger und Bürgerinnen, der KMU und des Kantons Zug ernst nehmen. Populismus bringt uns nicht weiter, wir brauchen Lösungen, Taten statt Worte.» Um das Ziel erreichen zu können, verbindet der Freisinn mit der CVP und wahrscheinlich auch mit den Grünliberalen die Listen. Konsequent fordert Kleeb eine Begrenzung der NFA-Zahlungen auf 2000 Franken pro Einwohner des Kantons Zug. «Die Zugerinnen und Zuger haben genug von der NFA-Kostenentwicklung. Es geht nicht an, dass die NFA-Nehmerkantone unsere Zahlungen für ein Steuerdumping und zur Abwerbung von Zuger Steuerzahlern missbrauchen.»

Die Nominationsversammlung der FDP findet am 28. Juni in Oberägeri statt.

Freddy Trütsch/Neue ZZ