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KLIMA: Die grosse Hitze macht nicht allen nur Freude

Pünktlich zum Sommeranfang zieht eine Hitzewelle über die Schweiz. Bei diesen Temperaturen ist es wichtig, sich der Hitze angepasst zu verhalten.
Bei den heissen Temperaturen empfiehlt es sich, viel zu trinken. (Bild: Stefan Kaiser (Zug, 21. Juni 2017))

Bei den heissen Temperaturen empfiehlt es sich, viel zu trinken. (Bild: Stefan Kaiser (Zug, 21. Juni 2017))

Am Donnerstag 33, am Freitag 32 Grad und auch aufs Wochenende hin sagen die Meteorologen hohe Temperaturen voraus – passend zum Sommeranfang. Allerdings dürfte die Luftfeuchtigkeit zunehmen, gelangt doch die heisse Luft vom Mittelmeer zu uns.

So erfreulich der gelungene Sommeranfang für viele sein mag, anderen Menschen kann die Hitze Probleme bereiten. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat kürzlich Präventionstipps publiziert. Laut BAG sind bei starker Hitze vor allem ältere oder kranke Menschen, Kleinkinder und Schwangere gefährdet. Zudem sollte während der Hitzezeit speziell auf pflegebedürftige Menschen geachtet werden. Das BAG rät, während Hitzeperioden körperliche Anstrengungen vor allem mittags zu vermeiden, sich genügend Kühlung zu verschaffen, leichte Kost zu sich zu nehmen und mindestens 1,5 Liter täglich zu trinken.

Auch in der kantonalen Gesundheitsdirektion weiss man um allfällige Gefahren der Hitze. Allerdings verfügt der Kanton Zug bewusst über kein Hitzekonzept, wie Andreas Meyerhans, stellvertretender Generalsekretär, und Kantonsarzt Rudolf Hauri ausführen. Entsprechende Abklärungen seien bereits im Zusammenhang mit den Hitzewellen 2003 und 2010 gemacht worden. Damals hat sich die Gesundheitsdirektion mit anderen Direktionen über Sinn und Nutzen unterhalten. Dabei konnte festgestellt werden, dass auf Bundesebene oder bei Meteo Schweiz genügend Informa­tionen und «Handlungsan­weisungen» für die Bevölkerung bestünden, wie man sich bei ­Hitze verhält.

Hitzefrei gibt es allerdings in Zuger Schulen nicht, wie die Bildungsdirektion schreibt. Dazu fehle die gesetzliche Grundlage. Hinzu komme, dass heute häufig beide Elternteile arbeiten und deshalb darauf angewiesen seien, dass die Kinder betreut würden. Auch der gesundheitliche Aspekt dürfe nicht unterschätzt werden. Die Ozonwerte seien bei hohen Temperaturen sehr hoch. Wenn Kinder frei hätten, würden sie sich häufig draussen aufhalten und sich somit mehr schädlichen Einflüssen aussetzen, als wenn sie in der Schule wären. (haz)

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