KLOSTER HEILIGKREUZ, CHAM: Das «Halleluja» fällt für 40 Tage weg

Im Kloster Heiligkreuz ist es seit Aschermittwoch ruhiger. Auf das Dessert müssen die Schwestern in der Fastenzeit aber nicht ganz verzichten.

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Gebetszeit im Kloster Heiligkreuz. (Bild Manuela Jans/Neue LZ)

Gebetszeit im Kloster Heiligkreuz. (Bild Manuela Jans/Neue LZ)

«Kein Halleluja» - Der handgeschriebene Zettel hängt am Eingang zur Hauskapelle des Benediktinerinnenklosters Heiligkreuz in Cham. Es ist Aschermittwoch, sechs Uhr morgens, fast geräuschlos füllen sich die Kirchenbänke; an die 50 Schwestern in schwarzer Tracht, wie jeden Tag.

Aus der Stille heben sich die Frauenstimmen zum Gebet, keine Orgelbegleitung. «Während der Fastenzeit ist die Musik einfacher, nachdenklicher», wird Schwester Mattia später erklären. Deshalb falle auch das Halleluja für die nächsten 40 Tage weg. Die Fastenzeit verändert nicht nur die Kirchenmusik: «In der Fastenzeit gibt es einfachere Gerichte, weniger Fleisch und nur am Sonntag ein Dessert. Die Schwestern entscheiden beim Essen aber auch ein Stück weit selbst, wo sie etwas weglassen», sagt Küchenchef Arnold Valentin.

Barbara Inglin

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Sonntag in der «Zentralschweiz am Sonntag».