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Rischer Verkehrskonzept:
Knapp 40 Eingaben eingetroffen

Im Rahmen einer Mitwirkung konnte sich die Bevölkerung zum Verkehrskonzept äussern. Die Rückmeldungen decken das ganze Spektrum ab. Derweil wartet die Gemeinde in Sachen Halbanschluss an die A4 auf die Antwort des Bundes.
Rahel Hug
Zu Spitzenzeiten verkehren beim Forrenkreisel bis zu 3000 Autos pro Stunde. (Bild: Patrick Huerlimann)

Zu Spitzenzeiten verkehren beim Forrenkreisel bis zu 3000 Autos pro Stunde.
(Bild: Patrick Huerlimann)

Die Blechlawine, die täglich zu den Stosszeiten zähflüssig durch den Forrenkreisel in Rotkreuz rollt, veranschaulicht eindrücklich das Problem, das die Ennetseegemeinde hat: Durch das starke Wachstum in den letzten Jahren sind die Strassen oft überlastet. Der Gemeinderat will diese Herausforderung angehen und hat ein kommunales Gesamtverkehrskonzept (GVK) verabschiedet.

Ziel ist gemäss Informationen auf der Gemeindehomepage – unter Berücksichtigung aller Verkehrsmittel – die «hohe Erreichbarkeit des Wohn- und Arbeitsstandortes» für die Bevölkerung und die Unternehmen weiterhin zu gewährleisten. Das GVK umfasst 55 Massnahmen, darunter neue Fuss- und Veloachsen, einen Bypass beim Forrenkreisel und einen neuen Halbanschluss an die A4 bei der Buonaserstrasse. Anfang April hat die Gemeinde die Bevölkerung über das Konzept informiert. Die Veranstaltung bildete auch den Startschuss für das Mitwirkungsverfahren.

Die eigentliche Auswertung folgt später

Die Frist für die Mitwirkung ist inzwischen abgelaufen. Wie der Rischer Bauvorsteher Ruedi Knüsel auf Anfrage Auskunft gibt, sind knapp 40 Eingaben eingetroffen. Laut Knüsel decken die Rückmeldungen das ganze Spektrum ab. «Von einigen wird die umfassende Arbeit gelobt, andere finden die Unterlagen viel zu komplex.» Ein ähnliches Bild ergebe sich beim Halbanschluss an der Buonaser­strasse. «Auch hier gehen die Rückmeldungen diametral auseinander.» Ein Kritikpunkt beispielsweise betreffe die Förderung der öffentlichen Verkehrsmittel. «Einzelne Personen haben hier konkrete, schnell realisierbare Verbesserungen erwartet», so Knüsel.

Da die Gemeinde auf Anfrage eine Fristerstreckung gewährt hat, wird sie mit der eigentlichen Auswertung etwas später beginnen. «Wir werden einen Mitwirkungsbericht erstellen», informiert Ruedi Knüsel über die nächsten Schritte. Parallel werde man ein Massnahmenpaket festlegen. «Dazu gehört auch eine einfache Machbarkeitsanalyse sowie eine grobe Kostenschätzung.» Sein Ziel sei es, diesen Prozess in der zweiten Hälfte dieses Jahres abzuschliessen.

In Sachen Halbanschluss an die A4 sind die Gemeinde Risch und der Kanton auf ein positives Feedback des Bundes angewiesen. Die Antwort bezüglich dem Autobahnanschluss sei noch ausstehend, informiert Ruedi Knüsel weiter. Anders sieht es beim Bypass mit einer Busspur entlang der Blegistrasse aus: «Für dieses Projekt hat der Kanton bereits ein Planungsbüro beauftragt.» Damit ein möglichst aktuelles Modell zur Verfügung steht, werden die Verkehrsströme nochmals gemessen. Knüsel: «Die Gemeinde ist in diesen Prozess involviert, weil auch die angrenzenden Kreuzungen an der Forren- und Blegistrasse in die Überlegungen einbezogen werden.»

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