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Walchwil: Knappes Ja zum Panoramaweg

An der Gemeindeversammlung vom 11. Dezember entschieden lediglich fünf Stimmen für den Bau des neuen Panoramaweges. Die übrigen Geschäfte wurden anstandslos genehmigt.
Cornelia Bisch
Bei der S-Bahn-Haltestelle Hörndli wird der Panoramaweg beginnen. (Bild: Maria Schmid (Walchwil, 18. August 2016)).

Bei der S-Bahn-Haltestelle Hörndli wird der Panoramaweg beginnen.
(Bild: Maria Schmid (Walchwil, 18. August 2016)).

Als einziges Traktandum der Gemeindeversammlung vom 11. Dezember in Walchwil löste der Bau des Panoramawegs rege Diskussionen aus. Das Vorgehen der Gemeinde wurde verschiedentlich kritisiert. Das Projekt sei im Vorfeld der Versammlung ungenügend und irreführend präsentiert worden. Deutliche Worte fand vor allem Vitus Hürlimann, welcher den Panoramaweg als unnötig bezeichnete und infolge dessen rundheraus ablehnte. «Es führen zehn verschiedene Wege Richtung Zug», argumentierte er. «Aber Richtung Arth kann man nur unter Lebensgefahr auf der Kantonsstrasse gehen.» Vitus Hürlimann plädierte dafür, das für den Bau des Wegs vorgesehene Geld lieber in einen solchen Richtung Arth zu investieren.

Gemeinderat René Loosli drängte indes auf eine Entscheidung zum jetzigen Zeitpunkt, weil die SBB bald mit dem Doppelspurausbau beginnen wolle. «So können wir den Panoramaweg quasi als Trittbrettfahrer viel kostengünstiger realisieren», betonte er. Die Kosten würden sich sich von den ursprünglich geschätzten sechs bis acht Millionen Franken auf lediglich knapp zwei Millionen reduzieren.

Verbindung zwischen den Quartieren

Vorgesehen ist eine neue Verbindung zwischen den Quartieren Walchwils entlang des Bahndammes, sodass die Fussgänger des Quartiers Hörndli vor dem Verkehr geschützt in Richtung Dorfzentrum gelangen können. Die erste Etappe des Panoramawegs führt von der S-Bahn Haltestelle Hörndli zur Zugerstrasse. In einem weiteren Schritt könnte der Weg bis ins Dorfzentrum weitergeführt werden. Der Kredit wurde mit 95 zu 90 Stimmen überraschend knapp genehmigt.

Einem weiteren Kredit über 280000 Franken für die Ortsplanungsrevision wurde anstandslos zugestimmt, ebenso wie der neuen Gemeindeordnung und dem Budget 2019 mit einem Steuersatz von 55 Prozent. Über den Antrag des Bürgers Guido Suter, unter Punkt vier der Gemeindeordnung, welcher den Ablauf der Gemeindeversammlungen regelt, das Traktandum «Verschiedenes» aufzunehmen, wurde abgestimmt. Der Antrag wurde abgewiesen. Im Anschluss wurden die Gemeinderäte Tobias Hürlimann und René Loosli sowie die Mitglieder der Rechnungsprüfungskommission Andreas Zimmermann und Rolf Reinhard aus ihren Ämtern verabschiedet.

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