KNATSCH: Stadtschulen Zug: Der Konflikt ist eskaliert

Schulpräsident Ulrich Straub ist im vergangenen Jahr vom Prorektor heftig kritisiert worden. Nun hat einer von ihnen die Konsequenz gezogen.

Drucken
Teilen
Steht nach wie vor in der Kritik: Schulpräsident Ulrich Straub. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Steht nach wie vor in der Kritik: Schulpräsident Ulrich Straub. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Im vergangenen Jahr musste Stadtrat und Schulpräsident Ulrich Straub harsche Kritik einstecken, und zwar von Christian Carlen, Prorektor der Stadtschulen Zug. In einem fünfseitigen Brief an die Schulkommission warf Carlen Straub vor, die Kommunikation funktioniere nicht, der Informationsfluss sei nicht gewährleistet, zudem fehle das Vertrauen.

Das war noch vor dem Jahreswechsel. Und nun zeigt sich, dass sich die Situation aus Sicht von Carlen nicht verbessert hat. Er hat nämlich die Kündigung auf Ende Juli eingereicht. Im Kündigungsschreiben, das dieser Zeitung vorliegt, lässt er sich erneut heftig über den Departementsvorsteher aus. So würde Ulrich Straub systematisch die Zuständigkeiten unterwandern, laienhaft in operative Aufgaben übergreifen und unqualifizierte Äusserungen machen. Dies habe ein Klima geschaffen, «das für mich unerträglich geworden ist», so Carlen.

Yvonne Anliker

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Zuger Zeitung.