Kokaindealer in Zug in flagranti erwischt

Zivile Fahnder der Zuger Polizei haben einen Mann festgenommen, der mit Kokain gehandelt hatte. Die Staatsanwaltschaft bestrafte ihn mit einer Geldstrafe. Zudem musste er die Schweiz verlassen.

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Teaserbild für den Onlinekanal www.luzernerzeitung.ch für Polizeimeldungen.

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(bier) Am Abend des 2. April beobachteten zivile Fahnder in der Zuger Innenstadt eine Drogenübergabe zwischen zwei Männern, teilt die Zuger Polizei am 14. April mit. In der Folge seien die beiden Personen, ein 46-jähriger Schweizer sowie ein 29-jähriger Belgier, angehalten und kontrolliert worden.

Bei der Befragung habe der Schweizer zugegeben, beim Belgier schon mehrere Male kleinere Mengen Kokain gekauft zu haben. Der 29-jährige Drogendealer wurde daraufhin festgenommen. «Zudem hatte er ein Smartphone bei sich, welches anfangs Jahr in einem Café in der Gemeinde Cham gestohlen worden ist», heisst es in besagter Mitteilung weiter. Das Telefon konnte in der Zwischenzeit an den rechtmässigen Besitzer vermittelt werden.

Dreijähriges Einreiseverbot

Der als Tourist in der Schweiz anwesende Belgier wurde der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug zugeführt. Diese verhängte gegen ihn wegen mehrfacher Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz in einem Schnellverfahren rechtskräftig eine bedingte Geldstrafe von 150 Tagessätzen. Durch das Amt für Migration wurde er des Landes verwiesen und mit einem dreijährigen Einreiseverbot für die Schweiz belegt. Er musste die Schweiz bereits verlassen.