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KOMMENTAR: Hochhausreglement Zug: Es gilt, die Versprechen einzuhalten

Samantha Taylor über das neue Hochhausreglement der Stadt Zug
Samantha Taylor (Bild: Stefan Kaiser (Zuger Zeitung) (Zuger Zeitung))

Samantha Taylor (Bild: Stefan Kaiser (Zuger Zeitung) (Zuger Zeitung))

Es ist ein klares Ja, das die Stadtzugerinnen und Stadtzuger zum Hochhausreglement abgegeben haben. Mit rund 56 Prozent Ja-Stimmen haben sie sich hinter das vorgelegte Reglement gestellt. Es ist damit auch ein klares Zeichen, dass sich die Bevölkerung für den Umgang mit Hochhäusern ein Reglement wünscht. Ein Papier, das genau definiert, wo in der Stadt Zug Hochhäuser gebaut werden können und wo eben nicht, wie hoch Türme in den Himmel ragen sollen und welche Anforderungen solche markanten Bauten erfüllen müssen.

Das Hochhausreglement wird Planungs- und Rechtssicherheit schaffen. Es ist wichtig und gut, dass die Stadt über ein solches Reglement verfügt. Ein Reglement, das nicht nur bindenden Charakter für die Behörden hat, sondern genauso für die Grundeigentümer und damit die Bauherrschaften. In einer Stadt, die wächst und in welcher der Druck aufgrund dessen teilweise hoch ist, braucht es solche Instrumente – einerseits um klare Spielregeln zu definieren, andererseits, um das Heft in Sachen Stadtplanung und künftiger Entwicklung in der Hand zu behalten. So kann beispielsweise der von den Befürwortern des Reglements im Abstimmungskampf immer wieder angeführte drohende «Wildwuchs» an Hochhäusern verhindert werden.

Doch mit der Zustimmung zu einem Instrument alleine ist es noch nicht getan. Es ist nun Sache der Politik – namentlich des Stadt- und Gemeinderates aber auch der Behörden – dieses Instrument auch anzuwenden. Konkret etwa beim Bau von 80-Meter-Hochhäusern. Der Passus «ausnahmsweise», der für solche Bauten gilt, sollte bei künftigen Projekten wörtlich genommen und so umgesetzt werden. Die gemachten Versprechen bezüglich des massvollen Einsatzes solcher Bauten gilt es, einzuhalten.

Samantha Taylor

samantha.taylor@zugerzeitung.ch

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