KOMMUNIKATION: Ein Glasfaserkabel bis in jede Wohnung

Ein Politiker macht Druck für schnelle Datenleitungen. Nur der Platzhirsch bietet sie bis jetzt an.

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Janna Dekker und Lara Surer surfen auf der Rössliwiese in Zug. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Janna Dekker und Lara Surer surfen auf der Rössliwiese in Zug. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Koordinieren und befehlen: Das soll der Kanton in erster Linie. Dies verlangt vor allem auch Kantonsrat Albert C. Iten in seiner Motion «zur beschleunigten Realisierung eines flächendeckenden Glasfasernetzes». Der Bedarf an Breitbandübertragungskapazität für High-Speed-Anwendungen bei Internet, Fernsehen und der Telefonie wachse stark, sagt der Stadtzuger. Der zügige Auf- und Weiterbau eines Glasfasernetzes FTTH (Fiber To The Home) sei darum im ganzen Kanton dringend notwendig. In allen grösseren Städten sei zudem mit der Planung oder bereits der Realisierung begonnen worden, führt der CVP-Politiker weiter aus.

Darum fordert Iten nun für den Kanton Zug ebenfalls ein «gemeinsames, offenes, diskriminierungsfreies Mehrfasermodell». Es soll auf dem Open-Access-Prinzip basieren und verschiedenen Datenanbietern zur Verfügung stehen. Damit will der CVP-Kantonsrat verhindern, dass konkurrierende Anbieter das FTTH-Netz unkoordiniert als eigene Netze bauen und betreiben.

Charly Keiser

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Zuger Zeitung.