KOMPLEMENTÄRMEDIZIN: Staats-Diplome für Naturheilpraktiker

Die Regierung hat weitere alternativmedizinische Bildungsgänge anerkannt. Läuft alles wie geplant, werden es in einem Jahr noch mehr.

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Markus Knobel, Präsident der Höheren Fachschule für Naturheilverfahren und Homöopathie. (Archivbild Fabienne Arnet/Neue ZZ)

Markus Knobel, Präsident der Höheren Fachschule für Naturheilverfahren und Homöopathie. (Archivbild Fabienne Arnet/Neue ZZ)

«Der Zuger Regierungsrat kommt den Bedürfnissen der Bevölkerung nach», sagt Markus Knobel, Präsident der Höheren Fachschule für Naturheilverfahren und Homöopathie (hfnh). «Denn Umfragen, unter anderem des Krankenkassen-verbandes santésuisse, haben gezeigt, dass heute immer mehr Leute alternativmedizinische Verfahren anwenden.» Es sei daher schon fast logisch, dass entsprechende Bildungsgänge in der Alternativmedizin staatlich anerkannt würden.

Bereits vor einem Jahr hat die Regierung mit dem Homöopath-Diplom den ersten von vier Bildungsgängen der hfnh anerkannt. Nun folgen zwei weitere, nämlich jener des Naturheilpraktikers TEN (Traditionelle Europäische Naturheilkunde) und des Naturheilpraktikers MV (Therapeut für Manuelle Verfahren).

Auf eidgenössischer Ebene laufen seit Jahren ähnliche Bestrebungen, doch seit Gesundheitsminister Pascal Couchepin 2007 der Alternativmedizin eine Absage erteilte, liegt dieser Prozess auf Eis.

Andreas Oppliger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Zuger Zeitung.