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Steinhauser Volleyballerinnen: Konsequenz statt Schönheit

Die Steinhauserinnen unterliegen dem VBC Züri Unterland 0:3 in der Nationalliga B und bleiben das Schlusslicht der Tabelle. Dem Trainer Amir Mustafic stellen sich Fragen.
Claudia Lengacher
Für den VBC Steinhausen (hinten: Dijana Radulovic) gibt es bislang nicht viel zu lachen. (Bild: Jakob Ineichen (Steinhausen, 13. Oktober 2018))

Für den VBC Steinhausen (hinten: Dijana Radulovic) gibt es bislang nicht viel zu lachen. (Bild: Jakob Ineichen (Steinhausen, 13. Oktober 2018))

Drei Sätze lang hatten die Steinhauserinnen das Spiel gegen den VBC Züri Unterland in der Hand. Dreimal aber sie den Satz durch «total unnötige Fehler», wie Trainer Amir Mustafic sagt, noch aus der Hand. Mustafic versteht nicht, weshalb sich sein Team so viel Druck macht. «Sie sollen nicht attraktiv spielen, sie sollen konsequent spielen und sich das Leben nicht unnötig schwer machen», sagt er. Somit ist klar, woran das Team in nächster Zeit arbeiten wird. Nach der vierten Niederlage im vierten Match.

Trotz der schlechten Voraussetzungen: Den Steinhauserinnen war beim Aufwärmen anzusehen, dass sie motiviert in die Begegnung gingen. Der gute Teamzusammenhalt war ersichtlich. Was jedoch fehlte, besonders wiederum zum Start des Spiels, war die Ruhe. Die Gäste starteten zwar überaus agil in den ersten Satz, jedoch auch zu hektisch. Oftmals störten sich zwei bis drei Spielerinnen beim Weg zum Ball gegenseitig, oder man überliess es der Mitspielerin und schauten zu, wie der Ball auf dem Boden landete. Nachdem die Zürcherinnen bereits einige Punkte vorgelegt hatten, fand Steinhausen endlich etwas Ruhe.

Plötzlich waren die gegnerischen Services kein Problem mehr, die Pässe wurden sauber und clever verteilt und die Angriffe stark und präzise platziert. So konnte Steinhausen verhindern, dass die Zürcherinnen noch weiter davonziehen. Jedoch kriegte man die grosse Diagonalangreiferin und Mittelblockerin nicht wirklich in den Griff. Dies sowie Eigenfehler verhinderten es aber eine Aufholjagd. Gegen Ende des Satzes wechselte Trainer Mustafic, um weiterhin drei Angreiferinnen am Netz zu haben. Ein cleverer Zug, der leider etwas spät erfolgte, denn das Team konnte nicht mehr viel ausrichten und verlor den ersten Satz klar mit 16:25.

Im zweiten Satz zeigten die Steinhauserinnen ein anderes Gesicht. Sie spielten selbstbewusst, fokussiert und locker auf. Neu spielte Radulovic in der Mitte und unterstütze ihr Team erfolgreich am Block. Je weiter der Satz jedoch fortschritt, desto weniger überzeugte das Spiel der Gäste. Die unerzwungenen Fehler mehrten sich. Sinnbildlich dafür war der letzte Punkt der Partie: Nach einem Angriff direkt in den Zürcher Block und einem Annahmefehler war auch der zweite Durchgang verloren (22:25).

Zum Schluss gibt es Geschenke

Der dritte Satz verlief nach dem exakt gleichen Muster wie der zweite. Steinhausen begann ruhig und konzentriert und legten vor. Bis zur Mitte des Satzes hatte es seinen Vorsprung durch vermehrte Eigenfehler eingebüsst, obwohl sie noch bis zum 20:19 vorn lagen. Wiederum konnte der Austausch der Diagonale nicht mehr viel bewirken. Am Ende schenkten die Gäste den Satz erneut durch eigene Fehler her (21:25).

Die vierte Niederlage in Folge stimmt, wie eingangs dargelegt, nachdenklich. «Ich weiss, was mein Team kann. Wir werden einen Weg finden, dies auf dem Platz zu zeigen», gibt sich der Trainer Amir Mustafic aber nach wie vor kämpferisch.

Züri Unterland – Steinhausen 3:0. Sätze: 25:16, 25:22, 25:21. – Züri Unterland: Steffen, Wüthrich, Mattmann, Montavon, Merkofer, Frangi, Häring, von Arx, Calouri, Widmer, Mico, Chicherio, Wenger. – Steinhausen: Niederberger, L. Adler, Cerfeda, Nicoli, Portmann, Radulovic, Baumann, Bazevic, Lengacher, A. Adler, Brem.

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