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KONZERTE: Antonín Dvorák trifft auf Star Wars

«Aus der neuen Welt» heisst das aktuelle Projekt des Zentralschweizer Jugendsinfonieorchesters. Der Projekttitel ist gleichzeitig der Beiname der letzten Sinfonie von Antonín Dvorák.
Luzia Blum
Mitglieder des Orchesters während einer Probe fürs aktuelle Projekt im Pfarreisaal St. Leodegar Luzern. (Bild: Pius Amrein (Luzern, 24. September 2017))

Mitglieder des Orchesters während einer Probe fürs aktuelle Projekt im Pfarreisaal St. Leodegar Luzern. (Bild: Pius Amrein (Luzern, 24. September 2017))

Luzia Blum

redaktion@zugerzeitung.ch

«Wir wollten das Stück schon immer mal spielen», sagt Joseph Sieber, musikalischer Leiter des Zentralschweizer Jugendsinfonieorchesters (ZJSO), über die letzte, die 9. Sinfonie des tschechischen Komponisten Antonín Dvorák, welche dieser Ende des 19. Jahrhunderts in Amerika schrieb. Der Beiname «Aus der neuen Welt» ist der Name des aktuellen Projekts des Orchesters.

Während der bevorstehenden Tournee durch die Zentralschweiz tritt das Orchester auch in der Pfarrkirche St. Michael in Zug auf. Unter den rund 80 Musikern befinden sich sechs aus dem Kanton Zug. Das aktuelle Konzertprogramm, das die Musiker momentan in Luzern proben, behandelt das Thema «Aus der neuen Welt» nicht nur mit klassischer Musik. Neben klassischen Werken von Dvorák und Wagner bedienten sich die Verantwortlichen auch des Genres der Filmmusik. So erzählt der Soundtrack von «Star Wars» von einer fernen Galaxie und die Musik aus dem Film «How to drain your dragon» von der «neuen Welt» der Drachen. «Wir sind offen für alle musikalischen Stilrichtungen», erklärt der Dirigent des Orchesters, Joseph Sieber.

«Ein Privileg, auf solch hohem Niveau zu spielen»

Die Aufstellung eines klassischen Sinfonieorchesters behält das ZJSO jedoch unabhängig des verwendeten Musikstils. Leandra Hodel aus Cham spielt die erste Violine. «Wir spielen oft die Hauptmelodie», sagt die 16-Jährige über ihr Register. Seit vier Jahren ist sie im ZJSO. «Ich möchte möglichst lange dabei bleiben.» Auch dem Cellisten Basil Koller aus Steinhausen macht es Spass, obwohl er von seinem Studienort Basel für die Proben extra anreisen muss. Joseph Sieber hat hohe Ansprüche an sich selbst und an das Orchester. «Ich finde es ein Privileg, dass wir in diesem Alter bereits auf einem so hohen Niveau spielen können», sagt der 21-Jährige.

Die Musikformation wurde vor fünf Jahren von Joseph Sieber gegründet. «Damals waren wir rund vierzig Musiker, die grösstenteils aus meinem Bekanntenkreis kamen», sagt der 25-Jährige. Sieber studiert an der Hochschule für Musik in Luzern Klavier und Musiktheorie im Master. «Die Proben sind streng. Es ist eine Herausforderung, die Leute in ihren unterschiedlichen Altersklassen abzuholen», sagt der Musiker. Die Arbeit von Joseph Sieber wird von den Jugendlichen gelobt. «Er unterstützt das gemeinsame Musizieren», sagt die 21-jährige Klarinettistin Charlotte Röttger aus Hünenberg. Mit dem Werk von Dvorák setzten sich die jungen Musiker nicht zum ersten Mal auseinander. Bereits im Juli haben sie es im Rahmen der Orchesterreise in der Toskana aufgeführt.

Hinweis

Auftritt in Zug: Kirche St. Michael Zug, Samstag, 21. Oktober, 19.30 Uhr, weitere Infos: www.zjso.ch

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