KOOPERATION: Medienstelle nach Luzerner Vorbild

Die Zuger Staatsanwaltschaft und die Zuger Polizei wollen künftig mit einer gemeinsamen Medienstelle enger zusammenarbeiten und besser und früher informieren. Vorbild ist dabei der Kanton Luzern.

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Regierungsrat und Sicherheitsdirektor Beat Villiger. (Archivbild Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

Regierungsrat und Sicherheitsdirektor Beat Villiger. (Archivbild Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

«Wir wollen keine gläserne Justiz und Verwaltung», sagte Regierungsrat und Sicherheitsdirektor Beat Villiger und schränkte damit die Informationsoffensive gleich selber ein. «Wir werden unsere Türen etwas öffnen. Nicht ganz – aber der Spalt wird breiter», führte Regierungsrat Villiger zur neuen Medienstelle weiter aus.

Einheitliche Kommunikation
Die Medienstelle ist organisatorisch der Zuger Polizei angegliedert, untersteht aber sowohl Oberstaatsanwalt Christian Aebi als auch Peter Christen, Chef Kommandobereiche der Zuger Polizei. «Sie soll eine einheitliche und kontinuierliche Kommunikation der Zuger Strafverfolgungsbehörden ermöglichen», sagte der Kommunikationsbeauftragte Sandor Horvath, der bisher in gleicher Funktion für die Zuger Polizei tätig war.

red