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Köstlichkeiten aus aller Welt an der «Zuger Gluscht»

Am Wochenende fand zum 7. Mal die «Zuger Gluscht» statt. Beim beliebten Probierfestival wurden auch heuer wieder diverse Speisen aus den verschiedensten Ländern angeboten.
Janis Büchel
Der tibetische Stand an der «Zuger Gluscht». (Bild: Roger Zbinden, Zug, 11. Mai 2019)

Der tibetische Stand an der «Zuger Gluscht». (Bild: Roger Zbinden, Zug, 11. Mai 2019)

Trotz des wechselhaften Wetters tummelten sich zwischen Freitag und Sonntag viele hungrige Besucher zwischen den vielen Ständen an der «Zuger Gluscht», dem ältesten Probierfestival der Schweiz, welches am Zugersee bei der Rössliwiese gastierte. Die grosse Auswahl bot für jeden Geschmack etwas, ob für den grossen Hunger oder nur den kleinen Appetit.

Neben den amerikanischen Burgern und mexikanischen Tacos standen auch exotische Gerichte wie indisches Linsencurry oder tibetische Momos, eine Art Teigtaschen, zur Auswahl. Vera Steinmann aus Cham hat sich für einen Himalaya-Burger entschieden. «Das vielfältige Angebot machte es mir nicht leicht, mich zu entscheiden», meint sie. Die Qual der Wahl war auch beim Dessert vorhanden, das Angebot reichte vom schwarzen Glace bis zur Bubble Waffel. Für die nicht experimentierfreudigen Besucher gab es natürlich auch die traditionelle Schweizer Küche. Natürlich wurde auch für Getränke gesorgt, das heimische Baarer Bier durfte da nicht fehlen. Ausserdem kosteten alle Speisen maximal zehn Franken.

Kleine Bällchen aus Ei und Mehl mit Tintenfisch

Der ursprünglich aus Litauen stammende Ruslanas Askeroras ist mit seinem Stand «TakoyakiGo» das erste Mal an der «Zuger Gluscht». Wie der Name schon sagt, bietet er Takoyakis an, das sind kleine Bällchen aus Ei und Mehl mit Tintenfisch in der Mitte und japanischem Gewürz versehen. Nebenbei wurde eine vegetarische Variante angeboten. «Unsere Takoyakis sind im Swiss-Style, das Rezept stammt zwar aus Japan, es wurde aber an die Kunden angepasst und optimiert», so Askeroras.

«Sehr empfehlenswert», meint eine Kundin. «Ich stehe schon zum zweiten Mal hier an und werde sicher noch einmal kommen, obwohl ich längst keinen Hunger mehr habe», sagt sie.

Ein Gebäck aus Zucker und Kokosnuss

Quintin van der Linden und seine Kollegen sind mit ihrem Stand «Royal Dutch Cocos» extra aus den Niederlanden angereist. «Unsere Spezialität sind die Coconut Macaroons, ein Gebäck aus Zucker und Kokosnuss», erklärt er, aber auch Minipancackes, sogenannte Poffertjes und klassische holländische Stroopwafeln werden angeboten. «Mit unserem Wagen fahren wir in der ganzen Schweiz und anderen Ländern herum, hier in Zug sind wir schon zum dritten Mal und nächste Woche gehen wir weiter nach Zürich», sagt van der Linden. Eine die die Waffeln getestet hat, ist Jannine Meier aus Steinhausen, welche das erste Mal das Street-Food-Festival besucht. «Abgesehen davon, dass sie herzig aussehen, schmecken sie auch brillant und die Portion ist super, wenn man sowieso schon zu viel gegessen hat», meint sie. Trotz des garstigen Wetters war die «Gluscht» ein gelungenes Festival und mit leerem Magen musste niemand nach Hause.

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