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KRANKENKASSEN: Zuger Kantonsrat will am Krankenkassen-Obligatorium nicht rütteln

Das Krankenkassen-Obligatorium soll nicht in Frage gestellt werden. Der Zuger Kantonsrat hat am Donnerstag entschieden, keine Standesinitiative für die Aufhebung des Obligatoriums nach Bern zu schicken. Der Rat lehnte eine entsprechende SVP-Motion mit 45 zu 20 Stimmen ab.
Versicherungskarten verschiedener Krankenkassen. (Bild: Keystone)

Versicherungskarten verschiedener Krankenkassen. (Bild: Keystone)

Der SVP-Sprecher begründete den Vorstoss damit, dass die Kosten für die Krankenkassen ständig nur nach oben gehen. Für viele Bürger sei die Prämie eine echte Belastung, und am Schluss zahle der Staat für jene, die es nicht selber könnten. "Wir sollten eine grundsätzliche Reform anstossen", sagte Philip C. Brunner. Niemand habe heute ja irgendwelche Vorschläge, wie es weitergehen solle.

Die anderen Fraktionen bezeichneten den SVP-Vorstoss als "zutiefst unsolidarisch". Ohne Rücksicht auf Verluste würde so ein Pfeiler der Solidarität gekappt, sagte CVP-Kantonsrätin Anna Bieri. Das würde zu einer Zweiklassenmedizin führen, man müsse ja nur einen Blick in jene Länder werfen, die kein Obligatorium hätten.

Das Krankenkassen-Obligatorium wurde in der Schweiz 1996 eingeführt. Damals stellte der Bund in Aussicht, dass die Gesundheitskosten für den einzelnen Bürger sinken werden, weil sich viel mehr Gesunde an den Kosten beteiligen würden. (sda)

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