KRAWALL-PRÄVENTION: Zuger Polizei vertraut auf «3D-Strategie»

Die Zuger Polizei hat anlässlich des Meisterschafts-Eishockeyspiels EV Zug - Ambri Piotta vom Samstag die so genannte «3D-Strategie» gemäss eigener Einschätzung erfolgreich angewendet.

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Dale Mc Tavish (links) von Zug schiesst das 1:0 gegen Zdenek Kutlak (rechts). (Bild Keystone)

Dale Mc Tavish (links) von Zug schiesst das 1:0 gegen Zdenek Kutlak (rechts). (Bild Keystone)

Zuger Polizisten hiessen die Match-Besucher bereits am Bahnhof Zug willkommen und mischten sich unter sie. Den Fans wurde in Gesprächen die Erwartungen seitens der Polizei bekannt gegeben und man ermahnte sie, sich an die Regeln zu halten.

Die Gefährdenansprache zahlte sich aus: So kam es während der gesamten Veranstaltung zu keinen Ausschreitungen. Sowohl das Eintreffen wie auch die Heimkehr der Zuschauer verlief friedlich. Ein Eishockey-Abend, wie man ihn sich wünscht, wie die Zuger Polizei mitteilt.

Die 3D-Strategie beruht auf den Grundsätzen 1. Dialog, 2. Deeskalation und 3. Durchgreifen und erlangte in Deutschland an der Fussball WM 2006 Bekanntheit. Während der Euro 2008 soll die 3D-Strategie die Arbeit der Polizei wesentlich prägen.

scd