KRIENS/ARTH: Baby Fabio hat den Horror-Crash verschlafen

Die Krienser Familie Garlando stürzte mit dem Auto in den Zugersee. Ihre Besonnenheit verhinderte eine Katastrophe.

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Marco und Jacqueline Garlando mit Sohn Fabio. (Bild Chris Iseli/Neue LZ)

Marco und Jacqueline Garlando mit Sohn Fabio. (Bild Chris Iseli/Neue LZ)

Der Schrecken sitzt Marco Garlando (32) und seiner Frau Jacqueline (30) noch tief in den Knochen. Am Samstag fuhr die Familie auf der Luzernerstrasse von Immensee in Richtung Arth. Sie wollten mit dem neugeborenen Sohn Fabio zum ersten Mal einen gemütlichen Familienausflug machen.

Dann passiert es: Der Minivan wird gerammt und in den Zugersee katapultiert. «Als wir im Wasser waren, habe ich meinen Mann angeschrien, er soll sofort das Baby nehmen.» Fabio schläft derweil ruhig in seinem Kindersitz auf dem Rücksitz und hat nichts vom Aufprall mitgekriegt.

Marco Garlando schnappt sich seinen Sohn vom Rücksitz, steigt durch die seitliche Schiebetüre aus dem Auto und schwimmt mit Fabio zum Ufer. Seine Frau klettert derweil aus dem Fenster des Wagens. Wegen des Wasserdrucks kann man die Türe nicht öffnen. Das habe ich im Fernsehen gesehen», sagt Jacqueline Garlando. Die Familie ist froh, dass beim Unfall nur das Auto zu Schaden kam - dieses ist abbruchreif.

Andreas Bättig

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.