KRIMINALFALL: Baarer Taximord: Zuger forderten seinen Kopf

Am (heutigen) Dienstag vor 70 Jahren wurde in Zug Paul Irniger hingerichtet. Seine Geschichte erregte landesweit Aufsehen.

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Paul Irniger. (Bild Staatsarchiv)

Paul Irniger. (Bild Staatsarchiv)

Am Morgen des 25. August 1939 wurde der 25-jährige Paul Irniger von zwei Kantonspolizisten zur Richtstätte im Hof der kantonalen Strafanstalt Zug geführt und dem Scharfrichter übergeben. Dieser vollzog das Todesurteil mittels des Fallbeils. Die Uhr zeigte viertel vor fünf in der Früh.

Was war geschehen? Im Dezember 1933 erschütterte ein brutaler Raubmord die Region Zug. Am Abend des 5. Dezember wurde im Wald zwischen Sihlbrugg und Baar ein Taxi gefunden, das über eine Böschung gefahren war und eine Tanne gerammt hatte. Der Fahrer, Werner Kessler, lag tot in seinem Auto, von hinten in den Kopf geschossen. Der Täter, der rund 60 Franken erbeutete, war flüchtig. Die «Neue Zürcher Zeitung» beschrieb ihn als 30- bis 35-jährigen, schlanken Mann, mit dunklen Haaren und Koteletten sowie dunkler Kleidung. Sein schwarzer Filzhut wurde am Tatort gefunden. Der Täter kam davon, sein Mord blieb jahrelang ungesühnt.

Martin J. Bucher

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Zuger Zeitung.