Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

KRIMINALSTATISTIK: Anstieg von Einbrüchen im Kanton Zug

Im Kanton Zug haben sich 2013 beinahe identisch viele Straftaten wie im Vorjahr ereignet. Besonders zugenommen haben Einbruchdiebstähle und Delikte mit Betäubungsmitteln.
Doppelter Schicksalsschlag: Die Einbrecher sind gekommen, als die Bewohner trauerten. (Symbolbild) (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Doppelter Schicksalsschlag: Die Einbrecher sind gekommen, als die Bewohner trauerten. (Symbolbild) (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Die Kriminalstatistik des Kantons Zug weist 8228 Straftaten für das Jahr 2013 aus. Das sind zwar 15 mehr als im Vorjahr, jedoch weniger als der Durchschnitt der vergangenen vier Jahre (8396), wie die Zuger Polizei mitteilte.

Rund drei Viertel, also 6238 der Straftaten, betreffen Verstösse gegen das Strafgesetzbuch (StGB). Die Zuger Polizei klärte davon einen Drittel (29 Prozent) auf. Pro tausend Einwohner sind dies 53,5 Tatbestände gegen das Strafgesetzbuch, was einer Abnahme von drei Prozent gegenüber 2012 entspricht. Im Vergleich: Schweizweit wurden 71,5 StGB-Straftaten pro tausend Einwohner registriert.

Schwere Delikte nahmen um 36 Prozent ab

Im Vorjahresvergleich ging die Summe aller Vermögensdelikte, beispielsweise Diebstähle, und die Delikte gegen die sexuelle Integrität – wie auch in der gesamten Schweiz – zurück. Im Kanton Zug nahmen jedoch die Straftaten gegen die Freiheit und gegen Leib und Leben um fünf Prozent zu. Die gesamtschweizerische Statistik macht hier hingegen eine Abnahme von zwei Prozent deutlich. Insbesondere bei den Tätlichkeiten und beim Straftatbestand des Raufhandels ist ein Anstieg zu verzeichnen. Gesunken ist die Zahl der schweren Delikte (darunter zählt Körperverletzung), und zwar um 36 Prozent. Die Aufklärungsquote zeigt durchwegs Positives: Bei 94 Prozent (3 Prozent mehr als 2012) aller Leib-und-Leben-Delikte konnte die Polizei die Täterschaft überführen.

Die Bilanz der Einbruchdiebstähle fiel hingegen negativer aus. Nachdem die Zahl der Einbrüche in den Jahren 2011 (591) und 2012 (557) rückläufig war, ist nun wieder ein Anstieg zu verzeichnen: 619 Mal wurde im vergangenen Jahr eingebrochen. Trotzdem liegt der Kanton Zug hier mit 5,3 Einbrüchen pro tausend Einwohner unter dem gesamtschweizerischen Schnitt von 7,1 Einbrüchen.

140 Tatbestände wegen häuslicher Gewalt

Aufgrund häuslicher Gewalt musste die Zuger Polizei im vergangenen Jahr beinahe täglich – insgesamt 313 Mal – ausrücken. Im Jahr 2012 waren es noch 291 Fälle. Bei den Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz hingegen ist eine Erhöhung der Straftaten zu verzeichnen. 140 Tatbestände weist die Statstik im Vergleich zu 2012 aus, was einem Plus von 15 Prozent entspricht. Laut Zuger Polizei führte die konsequente Verfolgung des Drogenhandels sowie verstärkte Präsenz und mehr Patrouillen zum Anstieg der Anzeigen. Der spektakulärste Fall ist dabei der Fund von 30 Kilogramm Heroin Mitte August 2013 in Cham.

Währen des gesamten Jahres ermittelte die Zuger Polizei 1939 Personen, die 4495 Mal an Straftaten beteiligt waren. 895 Beschuldigte, also 46 Prozent, sind Ausländer. Die Beteiligungsquote bei den Schweizer sowie bei der ausländischen Wohnbevölkerung liegt bei 2,2 Beschuldigungen pro beschuldigte Person. Diese Quote liegt bei den illegal anwesenden Asylbewerbern bei 4,9.

pd/chg

Hinweis: Die Kriminalstatistik in voller Länge »

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.