KRIMINALSTATISTIK ZUG: 123 Straftaten mehr als im Jahr 2007

Einbrüche und Diebstähle haben deutlich abgenommen. Die gegen Menschen gerichtete Gewalt nahm weiter zu.

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Einbruchdiebstähle nahmen im Kanton Zug markant ab. (Archivbild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Einbruchdiebstähle nahmen im Kanton Zug markant ab. (Archivbild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Die Zuger Polizei hat im vergangenen Jahr insgesamt 7328 Straftaten erfasst, heisst es in einer Mitteilung. Das sind 123 mehr als im Vorjahr. Mehr als 82 Prozent der erfassten Straftaten (insgesamt 6032 Fälle) gingen auf Verstösse gegen das Strafgesetzbuch zurück, die Mehrheit davon sind Vermögensdelikte.

Die Zahl der registrierten Einbruchdiebstähle nahm laut Statistik markant ab: von 554 Fällen im Jahr 2007 auf 467 Fälle. Auch die Betäubungsmitteldelikte haben von 516 auf 441 abgenommen. Die Straftaten gegen Leib und Leben sind hingegen von 410 auf 503 Fälle weiter angestiegen. Am markantesten ist diese Zunahme bei Raufhandel und Angriff: Mit 97 derartigen Straftaten ist die Fallzahl beinahe doppelt so hoch wie im Vorjahr (50 Fälle).

Die Zahl der Fälle von häuslicher Gewalt stieg um fast das Doppelte: von 172 Fällen auf 252. Ein weiterer markanter Anstieg ist laut Statistik bei sexuellen Handlungen mit Kindern zu verzeichnen: Hier stieg die Zahl der zur Anzeige gebrachten Straftaten um zwei Drittel von 24 auf 40 an. 

ana