Leserbrief

Kritische Lesermeinungen zu den Coronatests und Impfungen

Zur aktuellen Coronasituation

Drucken
Teilen

Es wird in diesem Land getestet, was das Zeug hält. Bisher sind es etwa zwei Millionen Tests in der Schweiz! Man hat den Eindruck, es gehöre zum guten Ton. Die Frage wird wohl erlaubt sein: Weshalb? Wozu? Die sogenannten Fallzahlen sind die absolute Messlatte für die zu treffenden Massnahmen. Der Bundesrat handhabt das jedenfalls so. Wie kommt diese alles bestimmende Zahl überhaupt zu Stande? Auch diese Frage ist wohl erlaubt. Grundlage dafür bildet ein Test, der für das Bestimmen einer Infektion weder geeignet noch validiert ist. Ja, sie haben richtig gelesen, liebe Leserin, lieber Leser. Er erfüllt auch nicht die strikten Vorgaben des Deutschen Robert-Koch-Instituts. Und immer deutlicher zeigt sich weltweit, dass seine Verlässlichkeit (was die Resultate positiv oder eben negativ angeht) im höchsten Masse fragwürdig sind. Je nach Betrachtungsweise variieren die falsch-positiven Ergebnisse zwischen 2 und 27 Prozent. Ein positives Testergebnis besagt zudem keineswegs, dass der Betroffene an Covid-19 erkrankt ist. Was der Test lediglich nachweisen kann, sind «Schnipsel» eines Virus, den es – jetzt halten Sie sich fest – gar nicht gibt. Ich wiederhole: Das Covid-19-Virus wurde bislang weltweit – in sogenannt isolierter Form – nirgends wissenschaftlich nachgewiesen.

Kommt hinzu, dass die allgegenwärtigen Zahlen laborbestätigter Infektionen – was kaum kommuniziert wird – nicht absolut zu verstehen sind. Sie basieren auf einer Hochrechnung und sind in diesem Sinne geschätzt. Das «zirka» vor den Angaben wird geflissentlich weggelassen. In der Schweiz sind es aktuell 136 ausgewählte Arztpraxen, die ihre «Fälle» täglich dem BAG melden. Und ebendiese werden dann im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung hochgerechnet. Ein vernachlässigbares Detail? Mitnichten. Vielleicht auch noch von Interesse: Es gibt schweizweit keine Richtlinien, wie die Tests ausgewertet werden sollen.

Ich halte schliesslich fest: Die Coronamassnahmenstrategie in der Schweiz basiert auf einem hochgradig fehleranfälligen Test. Das ist auch der Grund dafür, dass ein Kreis hochrangiger Wissenschafter und praktizierender Ärzte, der Regierung Österreichs nahe legten, das sinnfreie Testen einzustellen und Covid-19 wie eine saisonale Grippe zu behandeln. Unter dieser Bedingung würden dann auch die wissenschaftlich keineswegs evidenten Massnahmen hinfällig.

Zum Schluss noch die Stimme von Mike Yeadon, Ex-Forschungsleiter des Pharmariesen Pfizer: «Es gibt keine wissenschaftlichen Erkenntnisse, die auf eine zweite Welle hindeuten.» Er ist der Meinung, dass falsch-positive Ergebnisse der Covid-19-Tests dazu benutzt werden, eine solche zu erzeugen.

Daniel Wirz, Zug


Ganz grosses Kompliment, dass Sie diesen in der Tat sehr kritischen Leserbrief zum Thema «Umgang mit Corona» von Herrn Wiesendanger heute Ihrer Leserschaft zugänglich machen.

Vorweg: Covid-19 ist eine grippeähnliche Krankheit, die unter ungünstigen Voraussetzungen für Menschen tödlich sein kann. Über die inhaltlich sachliche Korrektheit und den Wahrheitsgehalt der Feststellungen des Herrn Wiesendanger zu den PCR-Tests brauchen wir nicht zu diskutieren – sie sind Fakt. Leider wollen/können oder dürfen nicht (?) die zuständigen Verantwortlichen des BAG und des Bundesrats et cetera diese Erkenntnisse und das Wissen um die Nichteignung dieses Testverfahrens zum Nachweis einer Coronainfektion wahrhaben. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass ihnen das nicht bewusst ist – aber sie geben ihr Wissen hierüber nicht öffentlich preis.

Weiss doch mittlerweile der letzte Landwirt und der einsame Bauer im entlegensten Tal auf der abgelegensten Alm, was der Erfinder des PCR-Tests – Herr Kary B. Mullis – zu den Anwendungsmöglichkeiten seines Testverfahrens schriftlich festgehalten hatte – siehe auch Leserbrief des Herrn Wiesendanger.

Weltweit haben sich mittlerweile renommierteste Wissenschafter unter anderem auch mit dem Thema beschäftigt und eindeutig die Feststellungen Mullis bestätigt – nur unsere «Oberen» haben dafür taube Ohren – oder verschlossene Lippen. Wenn man zudem noch die enorm hohe Fehlerquote von bis zu 80 Prozent der vermeintlich positiven Testergebnisse – die ja bekanntlich keine Infektionen – darstellen, fragt sich doch der normale Durchschnittsbürger, warum wird mit diesen bewussten Falschmeldungen permanent die Panik und Angst in der Bevölkerung geschürt? Hierzu passt inhaltlich (positiv/negativ Testungen) auch der ebenfalls heute von Ihnen veröffentliche Leserbrief von Herrn Christian Ehrbar.

Welche Gründe gibt es wirklich, dass die Verantwortlichen nicht vom einmal eingeschlagenen Kurs abweichen? Ist es «nur» die Impfung mit einem DNA/gen-mutierenden Impfstoff – der ohne jahrelange und ausgiebige Erfahrungen – den 60 Prozent der Weltbevölkerung verabreicht werden soll – egal mit welchen Neben- und Folgewirkungen? Oder ist es der dann nachfolgende digitale Impfpass, ohne den man sich zukünftig nicht mehr überall frei bewegen kann? Je länger man darüber nachdenkt, kann man zu der Erkenntnis gelangen, dass es ohne Hilfe einer bewusst geschürten Panik – da kam Corona gerade zur rechten Zeit – sicherlich sehr schwer sein würde, die Bevölkerung für einen digitalen Impfpass – der dann zukünftig der ausschliessliche Türöffner für das private und berufliche Leben sein wird – zu begeistern.

Durch (nicht wirklich vorhandene) hohe und vermeintliche «Infektionsfälle» wird – wie bereits mehrfach erwähnt – der Paniklevel der Bevölkerung hochgehalten, bis die Erlösung in Form einer «freiwilligen» Impfung kommt, die dann selbstverständlich die entsprechende elektronische Dokumentation (digitaler Impfausweis inklusive ID et cetera) nach sich zieht, die in diesem Augenblick dann natürlich nicht mehr hinterfragt wird, weil alle unmittelbar Beteiligten froh sind, dass die Pandemie jetzt auf diese Weise endgültig besiegt ist. Wer bei diesem Szenario nicht «mitspielt», muss sich damit abfinden können, zukünftig in seinen vier Wänden mit der permanenten Isolation zu leben. Da kommt doch wahrlich richtig Freude auf.

Lothar J. Wolf, Oberwil bei Zug