KULTURRAUM: Ärger über Zuger Kulturpolitik wird laut

Im Internet wird Ärger über die Zuger Kulturpolitik laut. Nun wollen zwei Kantonsräte wissen, was die Regierung unternehmen will.

Drucken
Teilen
Aus Angst vor Lärmklagen wird es im alten Zuger Kantonsspital keine Kulturanlässe geben. (Archivbild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Aus Angst vor Lärmklagen wird es im alten Zuger Kantonsspital keine Kulturanlässe geben. (Archivbild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Ende September wurde bekannt, dass aus der Idee eines Kulturlokals in der Notfallaufnahme des ehemaligen Kantonsspitals nichts wird – aus Angst vor Lärmklagen. Kurz darauf hat sich beim Online-Portal Facebook die Gruppe «Mehr Kultur in Zug? (Projekt Kantonsspital ist gescheitert)» gebildet, der mittlerweile bald 600 Mitglieder angehören.

Zu den Mitgliedern der Gruppe zählen bereits auch vier Kantonsräte, unter ihnen Christina Huber Keiser (SP, Cham) und Andreas Hürlimann (AGF, Steinhausen). Die beiden haben nun eine Interpellation betreffend Kulturvielfalt eingereicht. Sie schreiben in ihrem Vorstoss: «Es scheint, dass Jugendlichen und jungen Erwachsenen immer weniger Freiräume zur Verfügung stehen.»

«Diese Entwicklungen beschäftigen viele, und es macht sich langsam, aber sicher Unmut bereit.Viele Personen sind enttäuscht von der Zuger Kulturpolitik», so die Interpellanten.

Andreas Oppliger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Zuger Zeitung.