Kunsthaus Zug verlängert die Aborigines-Ausstellung

Die Gemälde der australischen Ureinwohner ziehen viele Besucher an. Wegen dieser grossen Resonanz hängt das Kunsthaus Zug noch drei Wochen an.

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Die Werke australischer Ureinwohner faszinieren. (Bild: Maria Schmid, Zug, 26. September 2019)

Die Werke australischer Ureinwohner faszinieren. (Bild: Maria Schmid, Zug, 26. September 2019)

(fae) Die aktuellen Ausstellungen «My Mother Country - Malerei der Aborigines» und «Emily Kame Kngwarreye» im Kunsthaus Zug sind beim Publikum sehr beliebt. Deshalb werden sie um drei Wochen, bis Sonntag, 2. Februar 2020, verlängert, wie das Kunsthaus mitteilt.

Die Präsentation der Zuger Privatsammlung umfasst rund achtzig Werke von fünfzig Künstlerinnen und Künstlern aus der Zeit von 1998 bis 2008. Es ist die erste thematische Präsentation von zeitgenössischer Aborigines-Malerei in einem Schweizer Kunstmuseum. Grossformatige, meist abstrakte Malereien, erdig und sinnlich und mit einer enormen Bildkraft. Sie wirken verblüffend zeitgemäss und künden doch geheimnisvoll von Ritualen und einer grossen Verbundenheit mit der physischen wie spirituellen Naturkraft ihres Landes.

Die wohl bedeutendste Vertreterin Emily Kame Kngwarreye ist in einer gesonderten Einzelausstellung mit 20 Werken zu sehen. Die Künstlerin wird erstmals in Europa im Kunsthaus Zug in einer Einzelausstellung exklusiv vorgestellt. Sie gilt als eine der radikalsten ihrer Generation in Australien.

Wegen der grossen Nachfrage finden im Januar zusätzliche Veranstaltungen statt, die auf der Webseite publiziert werden (www.kunsthauszug.ch).