KUNSTHAUS: Kunsthaus-Abstimmung verschoben

Eine Konsultativabstimmung über das neue Kunsthaus ist in der Stadt Zug vorerst auf die lange Bank geschoben worden. Die Standortsuche geht dennoch weiter.

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Die Schützenmatt kommt als Standort für ein neues Kunsthaus wohl nicht in Frage. (Archivbild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Die Schützenmatt kommt als Standort für ein neues Kunsthaus wohl nicht in Frage. (Archivbild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Die städtische Exekutive will zuerst die zurzeit laufende Standortevaluation abwarten. Ein SVP-Vorstoss ist mit 6 zu 26 Stimmen abgelehnt worden. Die Durchführung einer Konsultativabstimmg sei problematisch, weil den Stimmberechtigten die Grundlagen für die Entscheidungsfindung fehlten, wurde im Rat argumentiert. Hätte man das Volk befragt, ob Zug für 60 Mio. Franken ein neues Eisstadion wolle, hätte das sich Volk in Unkenntnis der Fakten wohl negativ geäussert, orakelte ein FDP-Sprecher.

Frist ausgedehnt
Der Grosse Gemeinderat ist damit einverstanden, dass der Stadtrat die Frist bis zum Herbst 2010 ausdehnt Damit erhält der Stadtrat Zeit, um neue Standorte zu evaluieren, nachdem der Kanton das Richtplanverfahren für den ursprünglichen Favoriten, das Areal der Schützenmatte, sistiert hat. Wie die Stadt Zug mitteilt, gingen zuviele negative Stellungnahmen gingen ein. Die Fraktionen hielten den Stadtrat an, auf den Standort Schützenmatt zu verzichten, er hätte in einer Volksabstimmung keine Chance.

rem