KUNSTHAUS: Noch ist kein Mäzen in Sicht

15 bis 20 Millionen Franken von privater Seite sind gefragt – um das geplante Museum mit zu finanzieren. Die Zeit drängt.

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So sieht der neue Bebauungsplan des Geländes des ehemaligen Kantonsspitals aus. (Bild: Grafik: web)

So sieht der neue Bebauungsplan des Geländes des ehemaligen Kantonsspitals aus. (Bild: Grafik: web)

wh. Baudirektor Heinz Tännler macht noch einmal deutlich, «dass bis Ende des Jahres eine vierte Kraft gefunden werden muss – ansonsten wird der Regierungsrat einen Strich unter die bisherige Planung mit einem neuen Kunsthaus als öffentliche Nutzung auf dem alten Kantonsspitalareal ziehen und nach Alternativen suchen.»

«Von einem neuen Mäzen ist mir noch nichts bekannt – darum kümmert sich derzeit eine extra einberufene, vertrauliche Findungskommission», sagt Roland Bruhin, neuer Präsident der Stiftung Freunde Kunsthaus Zug. Im Zuger Kunsthaus seien die Bemühungen diesbezüglich also am Laufen. «Wir sind nicht im Winterschlaf.»

Bekanntlich soll diese ominöse «vierte Kraft» – auf gut deutsch: ein Supermäzen – zwischen 15 bis 20 Millionen Franken für den Bau eines neuen Kunsthauses berappen.

 

Rund um die Seeterrasse ist ein Gebäude mit einer publikumswirksamen Nutzung vorgesehen. (Bild: PD)

Rund um die Seeterrasse ist ein Gebäude mit einer publikumswirksamen Nutzung vorgesehen. (Bild: PD)

Neue Perspektiven für die Stadt Zug: So könnte die Seeterrasse aussehen. (Bild: PD)

Neue Perspektiven für die Stadt Zug: So könnte die Seeterrasse aussehen. (Bild: PD)

Das Quartier soll mit Grünflächen aufgewertet werden. (Bild: PD)

Das Quartier soll mit Grünflächen aufgewertet werden. (Bild: PD)

Das Areal des ehemaligen Kantonsspitals. (Bild: Archiv Werner Schelbert /  Neue ZZ)

Das Areal des ehemaligen Kantonsspitals. (Bild: Archiv Werner Schelbert / Neue ZZ)