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KUNSTHAUS ZUG: SHIP OF TOLERANCE: Bei der Entstehung dieses Kunstwerks halfen 2500 Menschen mit

Am Stand des Kunsthauses ist ein Projekt der besonderen Art zu bestaunen: Ein Einblick in die Entstehung des «Ship of Tolerance» wird geboten.
Das «Ship of Tolerance» von Ilya und Emilia Kabakov am Zuger Hafen. (Bild: Florian Hofer)

Das «Ship of Tolerance» von Ilya und Emilia Kabakov am Zuger Hafen. (Bild: Florian Hofer)

Das «Ship of Tolerance» wird an der Zuger Messe als Sonderschau gezeigt: 18 Meter Länge misst es, mit einem Mast, der 11 Meter in die Höhe ragt. An der Messe ist es zum ersten Mal begehbar. Die Besuchenden können Einblick nehmen in den spannenden Prozess der Entstehung des Schiffes und die Begegnungen, die dabei stattgefunden haben zwischen Menschen aller Altersstufen und ganz unterschiedlicher kultureller und sozialer Herkunft, vom Kindergartenkind bis zum Erwachsenen.

Segelbilder von Kindern als Zeichen für Toleranz

Rund 2500 Menschen haben gemeinsam am Projekt gearbeitet. Vor dem Hintergrund der aktuellen Flüchtlingsproblematik will das Kunsthaus Zug zusammen mit den Künstlern und allen Partnern ein starkes Zeichen für Toleranz und Respekt setzen. Die Besuchenden können die Vielfalt und Farbigkeit der Segelbilder erleben und den Projektverlauf im Dokumentarlm von Remo Hegglin verfolgen. Die Gastgemeinde Zug stellt ihr Motto ebenfalls ins Zeichen der Toleranz. Mit dem Kauf eines Buttons oder eines Segelbildes kann das Projekt unterstützt werden.

Ilya und Emilia Kabakov aus New York sind nach mehreren Kooperationen mit dem Kunsthaus Zug keine Unbekannten in der Region. Für das «Ship of Tolerance» sind sie erneut nach Zug gekommen. In einer schwierigen weltpolitischen Lage möchte das international renommierte Künstlerpaar aus der ehemaligen Sowjetunion Menschen verschiedener Kontinente, Kulturen und Ideen verbinden.

Das Projekt reist seit elf Jahren durch die Welt

115 Klassen öffentlicher und privater Kindergärten, von Primar- und Sekundarschulen, Berufsschulen und Deutschkursen aus dem Kanton Zug haben das Thema Toleranz im Unterricht behandelt. Gemeinsam mit dem Team der Kunstvermittlung des Kunsthauses Zug haben Kinder, Jugendliche und Erwachsene ihre Botschaften zu Toleranz und Respekt auf Hunderte von Segeltüchern gemalt. 120 davon bilden das Segel des Schiffes.

Zug verortet sich mit dem «Ship of Tolerance» auch in einem internationalen Kontext, ist das Fortsetzungsprojekt seit 2005 doch bereits in der ägyptischen Oasenstadt Siwa, in Venedig, Moskau, Sharjah, St. Moritz, Havanna, Miami und New York mit grossem Erfolg umgesetzt worden. Der New Yorker Künstler Marko Remec realisierte die eigens für das Projekt «Ship of Tolerance » geschaffene Arbeit «Once Upon A Time (Ship Totem) » im Villette-Park in Cham. Noch bis am 9. März 2017 ist sie dort zu sehen.

Ein Begegnungsort mit Zukunft in Zug

Parallel zur Sammlungsausstellung «Paris sans Fin – Cézanne bis Giacometti» zeigt das Kunsthaus Zug bis am 20. November eine kleine exquisite Kabakov-Ausstellung mit ausgewählten Hauptwerken der Sammlung sowie einen eigenen Projektraum zum «Ship of Tolerance». Das Originalmodell des «Ship of Tolerance» und 20 Segelbilder von verschiedenen Standorten aus aller Welt sind zu sehen. Mit dem «Ship of Tolerance» realisierte das Kunsthaus Zug ein Projekt mit und inmitten der Öffentlichkeit. Partner aus vielen lokalen Institutionen spannten zusammen – das gemeinsame Tun stand im Vordergrund. Am Ende des Projekts soll das «Ship of Tolerance» in Zug eine Bleibe bekommen und als Begegnungsort dienen.

INFO: Sonderausstellung «Ship of Tolerance», Kunsthaus Zug: Halle A1, Stand A1.07

pd

Eines der von Kindern bemalten Segel, die im ganzen Kanton Zug aufgehängt sind. (Bild: www.shipoftolerance.org)

Eines der von Kindern bemalten Segel, die im ganzen Kanton Zug aufgehängt sind. (Bild: www.shipoftolerance.org)

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